Die HP 6600 Switch-Serie umfasst erweiterte Server Edge Switches für Rechenzentren. Die 6600 Switch-Serie umfasst 10/100/1000BASE-T- und 10GbE-SFP+ Switches für die Rack-Montage, die 1U belegen und mit einer (umkehrbaren) Kühlung von der Vorderseite zur Rückseite, einem Hot-Swap-fähigen redundanten Netzteil und redundanten Hot-Swap-fähigen Lüftern speziell für Server Edge-Anschlüsse ausgelegt sind.

Die Grundlage dieser Switch-Serie bildet ein speziell konzipierter, programmierbarer ProVision ASIC, mit dem selbst anspruchsvollste Netzwerkfunktionen wie Quality of Service (QoS) und Sicherheit in erweiterbarer und dennoch kompakter Form implementiert werden. Dank einer Vielzahl von Anschlussschnittstellen und erweiterter Pufferung überzeugt die HP 6600 Switch-Serie durch ein Höchstmaß an Investitionsschutz, Flexibilität und Skalierbarkeit sowie durch einfache Implementierung und niedrigere Betriebskosten.        

Funktionen

Softwaredefiniertes Networking

OpenFlow: unterstützt OpenFlow 1.0- und 1.3-Spezifikationen zur Ermöglichung von SDN durch Trennung der Datenpfade (Paketweiterleitung) und Steuerpfade (Routing-Entscheidung)

Quality of Service (QoS)

Layer-4-Priorisierung: ermöglicht die Priorisierung basierend auf TCP/UDP-Port-Nummern
CoS (Class of Service): Legt das IEEE 802.1p-Prioritäts-Tag basierend auf IP-Adresse, IP-ToS (Type of Service), Layer 3-Protokoll, TCP/UDP-Port-Nummer, Quellen-Port und DiffServ fest.
Bandbreitenshaping: Anschlussbasierte Übertragungsbegrenzung: erzwingt für ein-/ausgehenden Datenverkehr eine erhöhte Bandbreite pro Anschluss. Klassifikatoren-basierte Übertragungsbegrenzung: erzwingt mithilfe einer Zugriffssteuerungsliste (ACL) eine erhöhte Bandbreite für eingehenden Datenverkehr an jedem Anschluss. Geringere Bandbreite: pro Anschluss und pro Warteschlange wird eine geringere Bandbreite für ausgehenden Datenverkehr bereitgestellt.
Erweiterte, Klassifikatoren-basierte Servicequalität (QoS): klassifiziert Übertragungen mithilfe mehrerer Kriterien basierend auf Layer 2, 3 und 4 Informationen; wendet QoS-Richtlinien (z. B. Festlegen von Prioritätsstufe/Übertragungsgrenzwert) für bestimmte Übertragungen pro Port/pro VLAN an.
Priorisierung des Datenverkehrs: ermöglicht die Echtzeitklassifizierung des Datenverkehrs in acht Prioritätsstufen mit acht zugeordneten Warteschlangen

Für Rechenzentren optimiert

Kühlung von der Vorderseite zur Rückseite: die 6600 Switch-Serie ist für die Unterbringung oben auf einem Server-Rack vorgesehen und unterstützt daher die Kühlung von der Vorderseite zur Rückseite (mechanisch umkehrbar), wodurch Hot-Aisle-/Cold-Aisle-Konfigurationen möglich sind; der N+N-Lüftereinbaurahmen im Rack ist ebenfalls Hot-Swap-fähig und kann daher schnell und einfach ausgetauscht werden
Modulare interne Netzteile: unterstützen redundante, Hot-Swap-fähige Netzteilkonfigurationen (zum Lieferumfang der Einheiten gehört je ein Netzteil); der Strombedarf wird auf zwei Netzteile aufgeteilt
Verteiltes Server-zu-Switch-Trunking: unterstützt Layer-2-LACP-Gruppen von einem einzigen Server aus über zwei veschiedene Server, so dass Verbundkonfigurationen mit Aktiv-Aktiv-Server-Netzwerkkarten möglich werden
Abschalten von ungenutzten Anschlüssen: Kosteneinsparungen durch Abschaltung von Blöcken im Ruhezustand befindlicher Gigabit- und 10GbE-Anschlüsse; ungenutzte Anschlüsse können ohne Neustart neu initialisiert werden; verfügbar bei den Modellen 6600-24XG und 6600-48G-4XG
Out-of-Band-Management: ermöglicht die Fernüberwachung und -verwaltung des Switches über einen Ethernet-Anschluss für Out-of-Band-Management; ein Netzwerk mit Terminal-Server ist nicht mehr erforderlich; verfügbar bei den Modellen 6600-24XG und 6600-48G-4XG

Management

Intelligente Remote-Spiegelung: spiegelt ausgewählten ein-/ausgehenden Datenverkehr basierend auf ACL, Anschluss, MAC-Adresse oder VLAN auf einen HP 8200 zl, 6600, 6200 yl, 5400 zl oder 3500 Switch (lokal/remote) an einer beliebigen Position im Netzwerk
RMON, XRMON und sFlow v5: bietet erweiterte Überwachungs- und Berichtsfunktionen für Statistiken, Protokolle, Alarme und Ereignisse
Uni-Directional Link Detection (UDLD): überwacht Kabel zwischen zwei Switches und schließt die Anschlüsse an beiden Enden, wenn das Kabel beschädigt ist, sodass der bidirektionale Link unidirektional wird; dadurch werden Netzwerkprobleme wie Schleifen verhindert
IEEE 802.1AB Link Layer Discovery Protocol (LLDP): veröffentlicht und übermittelt Verwaltungsdaten von benachbarten Geräten in einem Netzwerk und erleichtert so eine einfache Zuordnung durch das Netzwerkmanagement
Einfaches Management: durch allgemeine Netzwerkfunktionen und CLI-Implementierung (für alle HP 8200 zl, 6600, 6200 yl, 5400 zl und 3500 Switches)
QuickSpecs
Weltweit (Englisch)
      Detaillierte technische Daten (HTML)
      Detaillierte technische Daten (PDF)
  • Bitte prüfen Sie die Produktspezifikationen unter Datenblätter/Dokumente. Falls das Produkt in Übereinstimmung mit EN 55022 Klasse A ist, können bei Verwendung in Wohngebieten (unter ungünstigen Bedingungen) Störungen des TV/Radioempfangs auftreten.

    HP ist bestrebt, Kunden Informationen zu den chemischen Substanzen in unseren Produkten bereitzustellen, um gesetzliche Anforderungen, z. B. die Chemikalienverordnung REACH (Verordnung EC Nr. 1907/2006 des europäischen Parlaments und des europäischen Rats) zu erfüllen. Eine Beschreibung der chemischen Zusammensetzung für dieses Produkt finden Sie unter: www.hp.com/go/reach.