Duales Studium bei HP... Ist das auch was für Frauen?

Die Sache mit der Technik und den Computern
Mona Söhle, Studium Wirtschaftsinformatik
Man könnte glauben nur wer schon sehr gute Vorkenntnisse im Bereich Computer oder Technik besitzt kann Angewandte Informatik oder Wirtschaftsinformatik studieren oder einen technischen Beruf erlernen.
Doch wenn man dann mal genauer die Inhalte der Studiengänge anschaut, dann sieht man, dass Technik zwar eine große Rolle spielt, aber speziell im Studium Wirtschaftsinformatik mit der Vertiefung IT-Servicemanagement die Betriebswirtschaft dominiert. Tatsächlich ist der Kontakt zu den Kunden, Verhandlungen, Diskussionen und das Managen von Projekten der Schwerpunkt der Studiengänge. Natürlich mit dem "gesunden" technischen Wissen im Hintergrund.
Doch auch wer bis vor kurzem nicht die Möglichkeit oder das Interesse hatte sich mit solchen Themen ausgiebig auseinander zusetzten kann durch Lust am Lernen, ein bisschen Wissbegierde und logischem Verständnis den Schritt zu einem Studium mit dem Beinamen "Informatik" oder einer technischen Ausbildung wagen und genauso viel Erfolg haben wie jemand mit großem Vorwissen. Denn ein so weites und sich ständig wandelndes Gebiet wie das der Informationstechnik, kann man nicht vollständig erfassen, sondern nur in es eintauchen und lernen darin vorwärts zu kommen.

Klischee "Informatiker"
Sabine Stein, Studium Angewandte Informatik
Ein solcher raucht, trinkt viel Kaffee, isst meist nichts anderes als alte Pizza, trägt Flanellhemden und ist natürlich ein Mann!
Dieses Bild sitzt noch in den meisten Köpfen fest, obwohl schon seit einiger Zeit daran gearbeitet wird es endlich in die Abstellkammer für Klischees zu verbannen. Denn im Informatikberuf wird natürlich ab und zu auch eine Tasse Kaffe getrunken, eine gelegentliche Pizza zum Mittagessen hat auch was, und wenn es um Kleidung geht kann da eigentlich jeder fast alles tragen was er oder sie will.
Aber was viel interessanter ist, es werden heute auch immer mehr Frauen in diesem Berufsfeld ausgebildet und eingestellt. Nicht nur weil heutzutage viel Wert auf Gleichberechtigung gelegt wird, sondern weil in diesen Berufen die Blickwinkel einer Frau oder das kreative Herangehen an Problemstellungen sehr geschätzt werden. Frauen sind zu dem meist sehr kommunikative Wesen, was das Arbeiten im Team angenehm gestaltet. Natürlich wird man oft schief angesehen, wenn man als Mädchen sagt „Ich studiere Informatik“. Nach einigen Sätzen ist das Gegenüber meist ein wenig erstaunt, findet es aber gar nicht übel.
Die Möglichkeiten, die einem Mädchen ein Studium oder eine Ausbildung im Bereich IT bieten kann sind enorm und daher auf jeden Fall eine große Überlegung wert. Für mich haben die Herausforderung in einem eher Männerdominierten Beruf einen Platz für mich zu finden und dabei wirklich Spaß zu haben besonders gezählt. Vielleicht finden auch Sie Aspekte die ungeachtet dem obigen Klischee sehr reizvoll für Sie sind.

Warum sollte ich solch ein Studium machen?
Manuela Grupe, Studium Wirtschaftsinformatik
Spricht denn etwas dagegen ein duales Studium bei HP anzustreben?
Sie denken, es hat immer alles mit Informatik zu tun? Informatik wäre zu kompliziert? Zu schwer? Oder glauben Sie, Sie wären zu ungeschickt? Technik ist nichts für Sie? Sie glauben, neben computerinteressierten Jungs keine Chance zu haben? Sie passen nicht in eine große Firma?
Denken Sie noch mal genau darüber nach! Oft sind die Dinge nicht, wie sie scheinen und vielleicht passen Sie perfekt zu HP ins Team. Dazu sollten Sie:
- Spaß daran haben, Neues zu entdecken und zu erlernen
- Gerne mit anderen Menschen zusammen arbeiten
- Ehrgeizig und zielstrebig sein
- Wissen, was Sie wollen
- Interesse an Computern haben
- Kein rein theoretisches Studium an der Universität machen wollen

Wie ist es Studentin in einem dualen Hochschulstudium bei HP zu sein?
Julia Langer, Studium Wirtschaftsinformatik
Anfangs war ich mir, wie jeder und jede andere in der Gruppe der neuen Studenten, noch etwas unsicher. Doch inzwischen fühl ich mich richtig wohl.
In der Ausbildungsabteilung herrscht ein sehr angenehmes und hilfsbereites Klima, bei Fragen oder Problemen kann man auf die Ausbildungsleitung zugehen und wird ernst genommen. Was mir besonders gut gefallen hat, sind die Seminare die wir mit der gesamten Studentengruppe machen, dadurch wurde mir erst wirklich bewusst, was diese angenehme Atmosphäre bei HP, zu der jeder seinen Teil beiträgt, ausmacht. Die Zeit an der Dualen Hochschule ist zwar sehr anspruchsvoll, aber auch dort gibt es für Fragen und zusätzliche Erklärungen immer ein offenes Ohr. Und bei allem was wir, denn in unserem Jahrgang sind wir einige Mädels, bisher bei HP entdecken und erleben durften, gab es keine Situation in der wir uns als Frauen falsch behandelt oder gar bevormundet gefühlt hätten, im Gegenteil, wir fühlen uns wirklich wohl und verstehen uns auch untereinander sehr gut, sogar studiengang- und ausbildungsübergreifend.
Gleiche Chancen für Frauen und Männer im Betrieb
HP erhält den 2. Preis beim Landeswettbewerb „Gleiche Chancen für Frauen und Männer im Betrieb"
HP hat Ende 2006 den 2. Preis bei dem Wettbewerb des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg „Gleiche Chancen für Frauen und Männer im Betrieb“ in der Kategorie Großbetriebe erhalten. Laudator Bernhard Maier, Landrat im Landkreis Böblingen, und Ernst Pfister, Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, übergaben im Haus der Wirtschaft in Stuttgart den Preis an Ernst Reichart, Geschäftsführer Personal- und Sozialwesen von HP.
„Familie und Arbeitswelt sind die beiden herausragenden Lebensbereiche“, sagte Ernst Pfister bei der Preisverleihung. „Deshalb ist es wichtig, die Anforderungen der Unternehmen und die der Familie in Einklang zu bringen. Dies wird angesichts der demografischen Entwicklung und der strukturellen Veränderungen der Arbeitswelt immer notwendiger. Die Preisträger setzen sich in besonderem Maße für Chancengleichheit und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein.“
Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war die Verankerung von Diversity in der HP Unternehmenskultur sowie die verschiedenen Maßnahmen zur Förderung von Frauen und Mädchen, wie z.B. die Kooperation mit der Mädchenschule St. Klara in Rottenburg, die Patenschaft für die Hochschule Furtwangen, die Kindertagesstätte in Böblingen, die „Employee to Employee“ Datenbank für Kinderbetreuung im Intranet und das HP Frauennetzwerk.