HP DualStudy

Das Studium

Was dich bei HP erwartet

Das aufregende erste Semester, Praktikum in den USA, spannende Projektarbeit, Prüfungswochen und viele neue Freunde.

Unsere Studenten erzählen von ihrem Studium bei HP.

badge Fritz
Manuel Fritz
Informatik –
Angewandte Informatik
 
badge Witte
Lisa-Marie Witte
Wirtschaftsinformatik –
Application Management
 
badge Neiss
Marie-Luise Neiss
Wirtschaftsinformatik –
Sales and Consulting
 
badge Klein
Christian Klein
Wirtschaftsinformatik –
Software Engineering
 
badge Jakob
Janine Jakob
Wirtschaftsinformatik –
Int. Mgmt. for Business & IT
 
badge Gorhan
Franziska Gorhan
Master Business and
Process Management
 

Sabrina Arend

Studiert Angewandte Informatik seit 2012

Englisch zu reden und zu schreiben, ist für mich nach wenigen Wochen selbstverständlich geworden.

Am 1. Oktober begannen, nach einer zugegebenermaßen relativ schlaflosen Nacht, die Einführungswochen in Böblingen. Allein aus diesen drei Wochen blieben mir so unglaublich viele Ereignisse in Erinnerung: der Besuch des deutschen Geschäftsführers Volker Smid am ersten Tag und die Ausgabe der Laptops am zweiten Tag, ein Programmierseminar und schließlich eine Teambuilding-Woche in Österreich.

Allein zu dieser Woche in Österreich sei gesagt: Ich habe noch nie eine Woche erlebt, die so anstrengend und interessant zugleich war. In Kleingruppen sind wir den ganzen Tag gewandert, haben uns abends beim gemütlichen Beisammensein kennengelernt und sind schließlich halbtot ins Bett gefallen. Was wir alles genau gemacht haben, werdet ihr dann ja vielleicht selbst herausfinden ;-)

Eine Herausforderung namens „Alltag“

Neben den Herausforderungen bei HP zeigten sich schnell auch die persönlichen Herausforderungen, die solch ein Studium mit sich bringt. Da mein Abi ein halbes Jahr her war, wurde das tägliche frühe Aufstehen zu einer ganz eigenen Herausforderung.

Das Mittagessen in der Kantine war lecker, einfach und günstig, aber eine Mahlzeit am Tag reicht leider nicht aus. Nach 19 Jahren „Hotel Mama“ standen also plötzlich auch Punkte wie Einkaufen oder Wäschewaschen auf meiner täglichen To-Do-Liste. Und kaum hatte ich mich an das Leben in Stuttgart mit seinem tollen Nahverkehr und der Innenstadt gewöhnt, musste ich mein ganzes Gepäck auch schon wieder ins Auto laden und nach Frankfurt umziehen.

Die Praxisphase: Abwechslung, Herausforderung und Verantwortung

Dort ging es dann in meiner ersten Praktikumsabteilung richtig los. Am Montag durfte ich mich noch ein wenig einarbeiten, meine Kollegen kennen lernen und mir mithilfe von Broschüren und Intranet-Seiten einen groben Überblick über die Abteilung verschaffen, die sich hauptsächlich mit IT-Administration beschäftigt. Am nächsten Tag bekam ich dann meine Hauptaufgabe: eine Erweiterung für Microsoft Sharepoint (ein serverbasiertes Kollaborationstool) zu entwickeln, die der Abteilung sehr viel Arbeit ersparen würde.

Meine Hauptaufgabe als auch meine vielen, kleinen Nebenaufgaben waren sehr abwechslungsreich. So musste ich mich erst in Sharepoint einarbeiten, und dann, als mir die Bordmittel ausgingen, auch in eine weitere Programmiersprache. Als der Server einmal ausfiel, durfte ich mich eigenständig darum kümmern, den Support zu kontaktieren, selbstverständlich auf Englisch. Nebenbei durfte ich beim Aufbau neuer lokaler Serverhardware helfen und einen entsprechenden Login Guide designen und schreiben. Dabei hatte ich nie das Gefühl, lediglich Aufgaben abzuarbeiten. Die Aufgabenstellungen waren sehr grob gehalten, so dass ich mich von Anfang an sehr gut einbringen konnte und eigene Ideen zur Umsetzung entwickeln musste.

Englisch – mittlerweile fast meine zweite Muttersprache

Englisch zu reden und zu schreiben, ist für mich nach wenigen Wochen selbstverständlich geworden. Praktisch jeder, der möchte, hat die Möglichkeit, ein Auslandssemester zu absolvieren, wahlweise Theorie oder Praxis. Ich tendiere momentan zu einem Theoriesemester in England, aber wer weiß? Vielleicht lande ich doch im Praxiseinsatz in Spanien, Singapur oder Südafrika. Die Möglichkeiten sind quasi unendlich.

Zu Beginn meines Studiums durfte ich mir aussuchen, ob ich meine Vorlesungen auf Deutsch oder Englisch besuchen möchte. Diese Wahlmöglichkeit ist deutschlandweit nahezu einmalig und ich habe meine Wahl – natürlich Englisch – bisher nicht bereut.

Ich habe nicht das Gefühl, dass die Uni dadurch schwerer ist oder es schwieriger ist, dem Thema zu folgen. Außerdem können wir dadurch unsere Englischkenntnisse in der praktischen Anwendung verbessern. Es kann zwar anstrengend sein, vier Stunden lang in derselben Vorlesung zu sitzen, wenn man aus Schulzeiten maximal Doppelstunden gewöhnt ist, aber ich persönlich finde die Themen sehr interessant und die Professoren planen genügend Pausen ein.

Mein Fazit

Wie lautet also mein Fazit? Bewerbt euch! Mit einem dualen Studium bei HP macht ihr nichts falsch, aber sehr viel richtig. Wenn ihr Interesse und Spaß an Technik habt, offen auf andere Menschen zugehen könnt und es euch reizt, in einem Unternehmen zu arbeiten, in dem ihr euch frei entfalten könnt, dann seid ihr bei HP genau richtig.

Stefan Fischer

Studiert Wirtschaftsinformatik seit 2010

Wenn man sein Netzwerk aktiv pflegt, bekommt man bei Problemen oft Hilfe von ungeahnten Stellen, ist von vielen sympathischen Leuten umgeben und findet auch den ein oder anderen Freund.

Vor zwei Jahren, bei den Einführungswochen, habe ich schnell gemerkt, dass das kein normales Studium werden wird. Unseren Ausbildern war es wichtig, dass wir uns untereinander und unser neues Unternehmen genau kennen lernen. Während dieser zwei Wochen hat sich mein Eindruck aus dem Bewerbungsgespräch bestätigt: Die Atmosphäre war sehr locker und von Zusammengehörigkeit geprägt.

Als ich in der ersten Woche mehrmals meine Ausbilderin, den Ausbildungsleiter und sogar dessen Chef auf dem Gang im Gebäude getroffen habe und mit jedem kurz reden konnte, war ich erstaunt, wie offen bei HP miteinander umgegangen wird. Ich dachte bis dahin, dass ich diese „hohen Persönlichkeiten“ maximal bei ein, zwei Vorträgen oder auf meiner Bachelorfeier sehen würde. Da wurde mir klar, wie wichtig es ist, diese Chance des Netzwerkens auch zu nutzen und sich viele Kontakte aufzubauen. Gerade für die späteren Praktika wird das wohl sehr hilfreich sein.

Das Studium: von Null auf Hundert in einem Semester – mit gutem Zeitmanagement kein Problem

Im Studium wurde versucht, uns alle von unseren unterschiedlichen Niveaus abzuholen. Gerade für Neueinsteiger in IT- und Wirtschaftsfächern wurde vorne im Stoff begonnen. Das Tempo zog aber schnell an und mir wurde klar, dass effizientes Zeitmanagement sehr wichtig ist. Tägliche Vorlesungen von 9 Uhr morgens bis 16 Uhr und sogar teilweise bis 20:30 Uhr hatte ich bis dahin noch von keinem meiner regulär studierenden Freunde gehört (20:30 Uhr blieb aber auch die Ausnahme).

Für mich als relativen Neueinsteiger im IT-Umfeld war es wichtig, von Anfang an konsequent am Ball zu bleiben. Auch wenn jedem Studenten der Start einfach gemacht wurde, verlor man schnell den Anschluss wenn man nicht mit dem nötigen Engagement an noch neuen Themen wie Java-Programmierung oder Rechnersysteme dran blieb. Im Laufe der Semester habe ich mehr und mehr gelernt, mit dem Studienaufkommen umzugehen. Wenn man lernt, den Inhalt schon in den Vorlesungen zu priorisieren und danach effektiv zu protokollieren, kann man den Stoff bereits so filtern, dass man ihn für die späteren Klausuren besser aufbereiten kann.

Zwölf Wochen Theoriephase vergehen wie im Flug

In nahezu allen Semestern schleicht sich schnell der Gedanke ein, dass man ja noch so viele Wochen Zeit hat. Diese Einstellung erweist sich oft als gefährlich, denn zwölf Wochen sind schneller um, als man manchmal realisiert. Das macht für mich die Abwechslung des Studiengangs aus, kann aber auch dazu führen, dass die Klausurphase gefühlt ein paar Wochen zu früh vor der Tür steht.

Diese Zeit ist immer eine Lastspitze, in der ich merke, ob meine Vorbereitung gut war und was ich beim nächsten Mal noch verbessern könnte. Zwar variiert das Aufkommen, aber zwischen sechs und 14 Klausuren in zwei bis drei Wochen sind jedes Semester aufs Neue eine Herausforderung.

Gerade hierbei hab ich für mich noch einmal gemerkt wie wichtig Lerngruppen sind. Das Gute dabei ist, dass man durch die relativ kleinen Kurse freundschaftlichen Kontakt zu nahezu allen Mitstudenten hat und sich oft neue Konstellationen der Lerngruppen bilden, je nach Fach und Anforderung. Sind alle Klausuren geschrieben, geht es meist nahtlos über in die Praxisphase. Nach der Herausforderung der Klausurphase ist das immer eine willkommene Abwechslung für mich.

Die Praxisphase: Wissen und Erfahrung nehmen zu, das Netzwerk wird größer

Die regelmäßigen Praktika machen das duale Studium zu etwas Besonderem. Da wir uns bei HP alle Praktika, mit Ausnahme des ersten, eigenverantwortlich suchen, merkt man schnell, wie wichtig es ist, sich ein Netzwerk aufzubauen. Das gehört zur HP Philosophie und ist deswegen auch gar nicht kompliziert.

Die Unternehmensphilosophie sieht darüber hinaus auch noch vor, das Arbeiten vor dem PC zeitweise bewusst zu unterbrechen und z.B. in einer der Lounges die Gedanken schweifen zu lassen. Dabei trifft man meist Kollegen und Bekannte aus früheren Praxiseinsätzen und so entwickeln sich die Gespräche fast wie von selbst. Wenn man sein Netzwerk aktiv pflegt, bekommt man bei Problemen oft Hilfe von ungeahnten Stellen, ist von vielen sympathischen Leuten umgeben und findet auch den ein oder anderen Freund.

Man kann in der Praxiseinheit den Stoff aus der Theorie nicht immer eins zu eins anwenden. Auf der anderen Seite sind die Einblicke und Erfahrungen, die man nur in der Praxis sammeln kann, sehr viel wert: Zum Beispiel, was es bedeutet, eine Deadline einhalten zu müssen und was es heißt, dass von meinem Beitrag ein Projektfortschritt oder die Teilaufgabe anderer Kollegen abhängt – das konnte ich erst wirklich verstehen, nachdem ich es mehrmals miterlebt hatte.

Wenn ich mich heute mit Freunden unterhalte, die an anderen Universitäten studieren, denke ich mir manchmal: „So würde das in der Realität wohl nicht funktionieren“. Für mich ist es eine spannende Herausforderung, eine theoretisch gute Lösung von einer praktisch gut umsetzbaren Lösung unterscheiden zu können.

Praktika im Ausland – das Finden des eigenen Weges

Auch die Internationalität hat mich sehr fasziniert. Dadurch, dass Praktika eigenverantwortlich gesucht werden, konnte ich selbst entscheiden wie sehr ich meine Praktika international ausrichten möchte. So habe ich in den zwei Jahren Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen kennen gelernt und mit Ihnen gearbeitet. Dazu gehören Länder wie die Niederlande, Frankreich, Italien, England, Schweden, Spanien und die Schweiz – aber auch Rumänien, die USA, Brasilien, Indien und Malaysia.

Arbeiten bei HP: motivierend und immer mit Spaß an der Sache!

Ich empfinde die Teamstruktur bei HP als absolut produktivitätsfördernd, denn ich bin der Meinung: Erfolg im Team oder im ganzen Unternehmen steckt an und motiviert mindestens so sehr wie rein persönlicher Erfolg. Das sorgt auch für eine sympathische Arbeitsatmosphäre, was wiederum motiviert und den Spaß an der Arbeit nicht zu kurz kommen lässt.

Apropos Spaß: Der Spaß an dem, was ich tue, ist absolut wichtig. Natürlich macht nicht alles nur Spaß, aber ich habe festgestellt, dass es nicht sinnvoll ist, ein Praktikum zu machen, nur weil es „gut“ sein soll. Mein Praktikum muss gut für mich sein, dann begeistert es mich auch, motiviert, hilft mir, mich weiterzuentwickeln und mich für Größeres zu qualifizieren.

Mein Fazit

Das duale Studium ist sehr zeitintensiv und bei Projektabschlüssen oder in Klausurphasen sehr fordernd und stressig. So habe ich für mich herausgefunden, wie wichtig der Ausgleich nach der Arbeit oder dem Studium ist, z.B. durch Sport oder Kunst

Und auch, wie wichtig es ist, sich auf die eigenen Interessen im Job und den Spaß an der Arbeit zu fokussieren. Das war für mich ein sehr wichtiger Lernprozess und jetzt weiß ich besser, was mir wichtig ist, wie mich meine beste Leistung abrufen kann und Spaß im Job und Alltag habe. Das Zusammengehörigkeitsgefühl bei HP und an der DHBW hilft mir dabei auch sehr. Das Wissen, dass ich Teil dieses großen Ganzen bin, ist für mich einfach motivierend und spornt mich sehr an.

Manuel Fritz

Studiert Angewandte Informatik seit 2011

Bei HP würde nie ein Kollege die Arbeit von einem Studenten nochmals kritisch durchleuchten und explizit nach Fehlern suchen – es sei denn, dass man es sich so wünscht.

Groß, größer, HP – das war mein erster Eindruck, als ich zu meinem Bewerbungsgespräch gekommen bin. Das Gebäude war einfach nur unglaublich groß. Ich war damals überwältigt, so eine große und weltbekannte Firma wie HP von innen und von außen zu sehen.

Mein erster Eindruck: Sehr positiv – bis heute!

Ich hatte Fragen über Fragen: Werde ich mich hier wohl fühlen? Wie läuft das Bewerbungsgespräch ab? Verstehen die Leute hier überhaupt Spaß, oder läuft alles etwas strenger ab?

Doch schon mein allererster Eindruck befreite mich von sehr vielen Fragen und Zweifeln. Das Bewerbungsgespräch mit Herbert Osterrieder, Ausbilder bei HP, lief unglaublich locker ab. Es gab einige Lacher, die die Stimmung auflockerten und wir fanden auch gleich Gesprächsthemen, wie z.B. Lieblingsserien oder Hobbys. Und so lernten wir uns abseits wichtiger Themen wie Schulnoten und Leistungskurse auch ein wenig persönlich kennen. Ich wusste sofort: Hier will ich unbedingt hin! Und dieser erste Eindruck hat sich bis heute nicht geändert!

Das tägliche Miteinander bei HP: familiär, menschlich und unglaublich entspannt

„Alles läuft sehr menschlich, fast schon familiär ab. Wenn man mal Hilfe braucht, kann man jederzeit die Kollegen ansprechen.“ Diese Sätze hörten wir am ersten Tag der Ausbildung immer wieder von der Ausbildungsabteilung, doch so wirklich glauben konnten wir es noch nicht.

Woher denn auch? Die meisten von den „Neuen“ haben ja erst ihr Abitur frisch in der Tasche und haben noch nie bei einer Firma – geschweige denn bei einer so großen – gearbeitet. Jeder von uns ging in eine andere Abteilung und absolvierte dort ein vierwöchiges Praktikum. Das hauptsächliche Ziel des ersten Praktikums ist es, HP etwas näher kennenzulernen, also z.B. die Arbeitsweise der Mitarbeiter.

„Arbeitsweise? Zusammenarbeit? Das läuft bei HP doch bestimmt genauso ab wie bei anderen Firmen auch.“ Ohje, wie ich mich damals nur getäuscht habe! Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll: HP hat ein unglaublich entspanntes Arbeitsklima. Die Kollegen sind uns Neuen gegenüber sehr offen und aufgeschlossen. Wir werden niemals als „Student“ abgestempelt, den man ganztags betreuen muss. Wir sind von Anfang an ein vollwertiges Teammitglied.

Auch die Ideen, die wir einbringen, werden nicht etwa schnippisch abgelehnt. Ganz im Gegenteil: Sie werden genau durchleuchtet und analysiert – wie bei einem „normalen“ HP’ler halt. Wenn wir Fragen haben, was am Anfang ja ganz normal ist, können wir jederzeit zu unseren Kollegen gehen und ihnen Löcher in den Bauch fragen.

Vom „Du“ zum Wir-Gefühl

Außerdem spricht man sich bei HP üblicherweise mit „Du“ an, gefolgt von dem Vornamen – egal ob Chef, Ausbilder, Kollege, Student oder Azubi. Dies trägt meiner Meinung nach sehr dazu bei, dass wir uns bei HP einfach wohl fühlen. Ein „Du“ hemmt einfach viel weniger als ein „Sie“.

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Ein weiterer Punkt, der mir wichtig ist, ist das Vertrauen untereinander. Jeder vertraut darauf, dass alle anderen jederzeit ihr Bestes geben – egal was und wie sie es tun. So würde bei HP nie ein Kollege die Arbeit von einem Studenten nochmals kritisch durchleuchten und explizit nach Fehlern suchen – es sei denn, dass man es sich so wünscht.

Dieses Vertrauen untereinander geht sogar so weit, dass wir keine Stempeluhren oder sonstigen Zeiterfassungssysteme haben! Jeder Student bei HP hat zwar einen 40-Wochenstunden-Vertrag, jedoch kann man sich die Zeit frei einteilen. Wir müssen also nicht jeden Tag acht Stunden arbeiten. Solange man die 40 Wochenstunden erreicht, ist es egal, wie man dies macht.

Auch die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten wird uns seit dem ersten Tag gegeben, ohne dass wir irgendwie „beobachtet“ oder kontrolliert werden. Solange wir an den Werktagen erreichbar sind und unsere Arbeit erledigen, ist alles in Ordnung. Dieses Vertrauen ist wirklich einzigartig und ich kann mir nicht vorstellen, dass andere Firmen so viel Vertrauen in ihre Mitarbeiter und Studenten haben.

Der Wechsel von der Praxis- zur Theoriephase: das erste Semester an der DHBW

Als es nach dem kurzen Praktikum an die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart ging, war ich zunächst etwas aufgeregt, denn ich wusste nicht so recht, was auf mich zukam. Doch die anfängliche Aufregung legt sich schnell. Die Dozenten sind allesamt sehr gut drauf und eine Kursgröße von etwa 30 Leuten führt dazu, dass sich die Gruppe wie eine Schulklasse fühlt, was zu noch mehr Zusammenhalt führt.

Die Semester vergehen wie im Flug, denn die DHBW ist sehr praxisorientiert. Das heißt, dass man am Ende vom Tag wirklich etwas gemacht hat, was man dann auch zeigen kann. Klar wird Einem nichts geschenkt, man sollte also schon von Anfang an am Ball bleiben und etwas für die Uni tun! Aber dann geht das Ganze recht locker von der Hand und man kann beruhigt in die Klausurwoche gehen, ohne sich davor tagelang einsperren zu müssen, weil man lernen muss.

Besonders empfehlenswert sind die Lerngruppen, da man selten von Anfang an alles versteht und man sich so untereinander austauschen kann. Und wenn es dann wieder in die Praxisphase geht, kann man das Gelernte von der DHBW gut anwenden – so schließt sich der Kreis zwischen Theorie und Praxis!

Mein Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass bei HP sehr viele Leute mit enormem Fachwissen arbeiten und Einem jederzeit gerne weiterhelfen. Außerdem haben hier Alle einen unglaublichen Spaß an dem, was sie tun und das färbt sehr schnell ab. Man fühlt sich einfach wohl und kommt gerne zu HP! Wer kann das schon von sich behaupten?

Franziska Gorhan

Studierte internationale Wirtschaftsinformatik (Bachelor) bis 2012
Studiert Business and Process Management (Master) seit 2012

Bei HP wird man optimal auf das Berufsleben vorbereitet

Ich habe „International Business Information Management“ bei HP und an der DHBW in Stuttgart studiert. Das Bachelorstudium startete mit einer erlebnisreichen Woche im Kleinwalsertal in Österreich, in der ich die Studentinnen und Studenten meines Jahrgangs beim Bergsteigen und beim Überqueren von Schluchten kennenlernen konnte.

Vorlesungen auf Englisch? No problem!

Nach dem erlebnisreichen Auftakt bei HP startete das erste Semester an der DHBW. Durch die kleinen Kurse mit ca. 30 Teilnehmern war das Vorlesungsklima sehr angenehm. Zum Teil wurden die Vorlesungen auf Englisch gehalten, wodurch ich bestens auf das Auslandssemester an der Staffordshire University in England vorbereitet wurde.

Die Vorlesungen an der englischen Hochschule beinhalteten relativ kurze Unterrichtseinheiten und praxisorientierte Übungskurse. In dem Fach „Web Application Development“ war es beispielsweise die Aufgabe, eine Web Applikation zu programmieren. Dort konnte ich die bisher erlernten Programmierkenntnisse anwenden und in die Praxis umsetzen. Fünf Monate in England zu leben, gab mir die Möglichkeit, den britischen Lebensstil kennenzulernen und das Land zu erkunden. Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert!

Die Praxiseinsätze: Wissen und Knowhow das man an keiner Uni lernt

Zurück im fünften Semester an der DHBW galt es, ein Kundenprojekt der Hochschule zu bearbeiten. So konnte ich die in der Theorie erlernten Kenntnisse in Projektmanagement anwenden. Zudem ermöglichte die DHBW Stuttgart die Teilnahme an Planspielen wie „Global Management“, „Global Strategy“ und „Global Challenge“.

Während des Studiums bei HP waren vor allem die Praxiseinsätze im Unternehmen spannend. In der Abteilung Mac-connect beinhaltete mein erstes Projekt die Ausarbeitung eines Facebook-Marketingkonzeptes und die Unterstützung auf einem Messestand. In darauffolgenden Projekten habe ich Marktanalysen erstellt und eine automatisierte Reporting-Lösung entwickelt. Zudem hatte ich die Chance, während eines Praxiseinsatzes in Grenoble, Frankreich, zu arbeiten und zu leben. Neben Freizeitaktivitäten wie Paragliding oder Canyoning genoss ich dort vor allem die Zusammenarbeit mit den französischen Teamkollegen.

Unglaublich viele Weiterbildungsmöglichkeiten

Neben den Theoriesemestern und den Praxiseinsätzen bietet HP seinen Studentinnen und Studenten zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten. So konnte ich beispielsweise in verschiedenen Seminaren zur Persönlichkeits- und Teamentwicklung meine Kenntnisse und Fähigkeiten im Präsentieren verbessern und eine ITIL V3 Zertifizierung absolvieren. An den Praxiseinsätzen bei HP schätze ich die Möglichkeit, selbständig Projekte übernehmen zu dürfen und in Eigenverantwortung ausarbeiten zu können. Dadurch wird man als Student/in optimal auf das Berufsleben vorbereitet.

Meine Bachelorarbeit habe ich über das von mir durchgeführte Praxisprojekt zur Analyse und Optimierung des Software Release Management Prozesses einer globalen IT-Abteilung geschrieben.

Bachelor und Master in einem Rutsch

Nach dem Abschluss des Bachelor of Science an der DHBW Stuttgart habe ich nun die Möglichkeit, das duale Masterstudium „Business and Process Management“ bei HP und an der European School of Business (ESB) in Reutlingen zu absolvieren. Während der Studienzeit von 2 Jahren arbeite ich in der Abteilung „IT Strategy, Process & Change Consulting“. Deren Tätigkeitsbereiche IT-Strategieberatung, Prozessoptimierung und Management of Change passen sehr gut zu den Inhalten des Masterstudiums. Somit habe ich die Möglichkeit, das Gelernte in die Praxis zu übertragen und Erfahrungen in Kundenprojekten zu sammeln

Im Unterschied zum Bachelorstudium sind die Vorlesungen sowie die zu erbringenden Prüfungsleistungen an der ESB Reutlingen noch näher an der Praxis.

Mein Fazit

Hewlett-Packard bietet tolle Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten! Deshalb empfehle ich das duale Studium bei HP allen praxis- und IT-interessierten Abiturientinnen und Abiturienten!

Natascha Sabrina Harth

Studiert Wirtschaftsinformatik Software Engineering seit 2011

Es ist interessant zu sehen, wie vielfältig der Job eines Projektmanagers ist und wie die internen Abläufe funktionieren.

„Du fängst ein Duales Studium bei Hewlett-Packard an?“

„JA!“

„Aber HP stellt doch nur Drucker her, oder?“

Viele HP Mitarbeiter und Duale Studenten bekommen diesen Satz zwangsläufig zu hören. Als Dualer Student hat man die Möglichkeit, viele Abteilungen kennen zu lernen und zu erfahren, was HP alles zu bieten hat – neben Druckern und Notebooks.

Man kann seinen Schwerpunkt in den Praxiseinsätzen selbst wählen. Dieses Angebot ermöglicht es uns, unser Studium nach unseren Interessen abzustimmen und es individuell zu gestalten.

In den ersten Wochen gibt es viel zu Lernen

In der Einführungswoche lernt man als Anfänger sehr viel neue Programme und seine Pflichten, sowie Handlungsmuster kennen. Dies kann anstrengend und ermüdend sein. Zum Beispiel wird uns gezeigt, wie man das Intranet benutzt, wie man Urlaub einträgt, wie man Kosten abrechnet und vieles mehr. Nach einer Woche dachte ich: „Oh man wie soll ich das nur alles lernen?“. Doch nach der dritten Woche ging alles einfacher und es wurde langsam zur Routine. Der Aha-Effekt bleibt bei HP auch über die Jahre erhalten, da man immer mal wieder etwas Neues dazulernt.

An der DHBW in Mannheim war es nicht anders. Nach einer Woche Eingewöhnungszeit fand man sich auch dort zurecht. Die Vorlesungen fingen alle bei null an, so konnte sogar jemand ganz ohne Vorwissen gut mitkommen. Durch die kleine Studentenanzahl in einem Kurs ist es möglich, schnell Missverständnisse aufzuklären und interessante Diskussionen zu führen.

Die erste Praxisphase im General-Motors-Account

Unsere erste Praxisphase wird von unserem Ausbilder ausgesucht. Meine erste Praxisphase begann im General-Motors-Account. Diese Abteilung kümmert sich um den Support der Software von Opel in Rüsselsheim wie z.B. der Crashsimulationssoftware und der Windkanalsimulationssoftware.

Meine Aufgabe in dieser Abteilung war es, eine auf der Programmiersprache Java basierende Oberfläche zu gestalten, deren Input auf einfachen Textdateien beruht. Nach gerade einmal drei Monaten Programmiervorlesung an der DHBW in Mannheim musste ich mein theoretisches Wissen direkt anwenden. Bedingt durch Weihnachten und Seminarangebote endete meine erste Praxisphase nach nur vier Wochen. Also habe ich mich dazu entschlossen, meine zweite Praxisphase in der gleichen Abteilung zu absolvieren, um meine vorherige Aufgabe abschließen zu können. Nach weiteren drei Monaten Programmiervorlesung an der DHBW und den folgenden drei Monaten Praxisphase konnte ich meine Aufgabe erfolgreich beenden.

Die Aufgabe in dieser Praxisphase war anfangs schwer zu bewältigen, aber im Nachhinein war es das Beste was mir passieren konnte. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch Praxisphasen annehmen sollte, von denen man anfangs denkt, dass man sie nicht bewerkstelligen kann. Damit stellt man sich einer großen Herausforderung.

Die dritte Praxisphase: mit neuem Fokus ein noch besserer Einblick in die IT-Welt

Die dritte Praxisphase mache ich momentan im E.ON-Account. Da meine ersten beiden Praxisphasen sehr technisch waren, beschloss ich für diese Praxisphase, eine Abteilung auszusuchen, die einen stärkeren Fokus auf BWL legt. Nun bin ich im Projektmanagement-Office und untersuche die Qualität der Reports der Projektmanager im Account. Nach der Analyse werde ich eine Handlungsempfehlung an die Abteilung abgeben, mit welchen Mitteln sie die Qualität verbessern können.

Meine Abteilung sitzt sowohl in München sowie in Böblingen und ist europaweit verteilt. Deshalb werden viele wichtigen Anmerkungen oder Fragen per Telefon geklärt – natürlich auf Englisch. Es ist interessant zu sehen, wie vielfältig der Job eines Projektmanagers ist und wie die internen Abläufe funktionieren.

Software Engineering: Für Alle mit Lust auf mehr Technik und IT

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik in Richtung Software Engineering wird bei HP seit dem Jahrgang 2011 angeboten. Der Unterschied zu den anderen Wirtschaftsinformatik-Richtungen ist, dass der Fokus mehr auf die technische Seite gelegt wird. Der IT-Anteil liegt bei diesem Studiengang bei 60% (und 40% Wirtschaft). Dieser Studiengang ist besonders gut für Menschen geeignet, welche in Betracht ziehen, den Studiengang Angewandte Informatik zu studieren aber keinerlei Vorkenntnisse mitbringen.

Mein Fazit

Nach knapp anderthalb Jahren bei HP bereue ich es keine Minute, mich dafür entschieden zu haben. Alles in Allem ist das Duale Studium genau das, was ich mir vorgestellt habe. Das theoretische Wissen aus den drei Vorlesungsmonaten wird direkt angewandt und produktiv eingesetzt. Wer auch diesen Wechsel von Theorie und Praxis und mehr in den technischen Bereich gehen möchte, aber trotzdem den wirtschaftlichen Aspekt nicht aus den Augen verlieren will, sollte sich auf ein duales Studium in Richtung Wirtschaftsinformatik Software Engineering bewerben.

Janine Jakob

Studiert International Management for Business and IT seit 2011

Es war beeindruckend, als frischegebackene und schüchterne Studentin eine globale Aufgabe übernehmen zu dürfen, an der ich wachsen konnte.

Das erste Praxissemester wurde uns von unserer Ausbilderin zugeteilt. In meiner mir zugewiesenen Abteilung sollte ich eine Analyse durchführen, welche Informationen über Produkte, Geschäftsprozesse und Tools die Verkäufer der Business Unit IPG verwenden. Hierzu habe ich Interviews mit HP‘lern aus den unterschiedlichsten Ländern Europas, dem Mittleren Osten und Afrikas durchgeführt. Anschließend entwickelte ich aus den ausgewerteten Ergebnissen Verbesserungsvorschläge für aufgedeckte Probleme.

Es war beeindruckend, als frischegebackene und schüchterne Studentin eine globale Aufgabe übernehmen zu dürfen, an der ich wachsen konnte. Zudem durfte ich nicht nur virtuell international agieren, sondern saß vor Ort in einer multikulturellen Abteilung. Bei jeglicher Art von Fragen durfte ich stets auf meine Kollegen zukommen. Und es gab jeden Tag ein gemeinsames Mittagessen in angenehmer Gesellschaft, so dass ich die Abteilung gar nicht mehr verlassen wollte.

Die Praktika: Projektmanagement von der Pike auf lernen

Das zweite Praktikum verlief auch sehr positiv – aber ganz anders: In einer deutschen Abteilung durfte ich in die Rolle eines Projektmanagers im Outsourcing-Bereich reinschnuppern und an Kundenmeetings teilnehmen. Einige Male musste ich mit einem Kollegen aus Bukarest kommunizieren.

Ich habe Projekte miterlebt, die gerade neu entstanden, welche, die gerade abgeschlossen wurden und wieder andere, die sich gerade in der Hochphase befanden. Dabei habe ich nicht nur von Böblingen aus gearbeitet, sondern durfte die Hälfte der Woche am Heidelberger Standort verbringen. Meine Kollegen aus Heidelberg und aus meiner IPG-Abteilung im ersten Praktikum waren sehr hilfsbereit, die Arbeitsatmosphäre war immer sehr angenehm.

Fachliche und persönliche Weiterentwicklung bei HP

Obwohl ich mich eher zu den BWL-lern als zu den Techies zähle, habe ich einen guten Einblick in die Infrastruktur erhalten, die wir für den Kunden betreiben. Außerdem konnte ich mich nicht nur fachlich, sondern auch menschlich weiterentwickeln. Kommunikation spielt im Projektmanagement eine wichtige Rolle. Obwohl ich ab und zu in ein kleines Fettnäpfchen getreten bin, kann ich sagen, dass ich meine Menschenkenntnis und meine Art zu kommunizieren, verbessern konnte. Das ist nicht nur für meine Tätigkeit bei HP, sondern in allen Lebenslagen, wertvoll.

Die Theoriesemester: so unterschiedlich wie die Praxisphasen

Die zwei Theoriesemester von jeweils drei Monaten sind sehr schnell vorbei gezogen. Das erste Semester verlief noch relativ ruhig und wir hatten etwas mehr Zeit, um uns an das höhere Niveau, die englischen Vorlesungen und den für mich neuen und großen Anteil an technischen Inhalten zu gewöhnen.

Das zweite Semester war dafür umso schwieriger. Wir hatten nun mehr Präsenzstunden, weniger Freizeit und sehr viele Klausuren. Wer nicht schon regelmäßig während der Theoriephase oder in der Praxisphase gelernt hat, hatte es schwer, in der kurzen Vorbereitungsphase alle Inhalte für die Klausuren zu lernen. Dafür waren wir umso glücklicher, nachdem wir diese Herausforderung erfolgreich überstanden hatten. Die Durchfallquote war bei uns sehr niedrig, aus dem Studiengang Imbit ist keiner ausgeschieden.

Ab ins Ausland: Die Planung des Semesters an der California State University Fullerton

Das dritte Theoriesemester war nach dieser Erfahrung dafür umso einfacher zu meistern! Nebenher haben wir uns alle auf unser Theorieauslandssemester beworben. Es war unheimlich spannend, als endlich die Zusage kam und wir nach und nach Erledigungen machen mussten, wie beispielsweise ein Visum zu beantragen, sich für eine Unterkunft zu entscheiden usw. Jetzt kann ich schon die Tage zählen, bis es für fünf Monate an die California State University Fullerton geht :-)

Mein Fazit

Wenn ich auf die zwei Semester bei HP und an der DHBW zurückblicke, kann ich sagen, dass ich viel gelernt habe: Sowohl auf fachlicher als auch auf persönlicher Ebene. Es ist verrückt, wie schnell das eine Jahr vergangen ist und was ich alles erlebt habe! Und wenn ich in die Zukunft blicke, was mich im kommenden Jahr Spannendes erwartet, wie z.B. das Theorie- und Praxis-Auslandssemester. Ich kann es kaum erwarten! Die positiven Gefühle bezüglich der Wahl der Studienart, des Studiengangs und des ausgewählten Unternehmens, also HP, sind immer noch da!

Christian Klein

Studiert Wirtschaftsinformatik Software Engineering seit 2012

Bei HP gibt es einen sehr familiären Umgang, der sofort Vertrauen schafft und einem als Neuling Sicherheit gibt.

Die erste Woche im Unternehmen war geprägt von Informationsveranstaltungen, die uns die Firma HP und die Abläufe darin näher brachten. So haben wir unsere Ausbilder und Chefs, den Betriebsrat, Mitstudenten und noch viele mehr kennen gelernt. Auch konnten wir uns mit der Lokation Rüsselsheim vertraut machen. Ferner wurden innerbetriebliche Abläufe wie die Gehaltsabrechnung, Reisekostenerstattung oder Zeit- und Urlaubsmanagement sehr anschaulich erklärt.

Der erste Höhepunkt der Einführungswoche: The HP Way

Der wohl interessanteste Punkt in dieser Einführungswoche war die HP Unternehmenskultur, auch als „The HP Way“ bekannt. Sie unterscheidet sich von vielen anderen Unternehmen dadurch, dass es bei HP einen sehr familiären Umgang gibt, der sofort Vertrauen schafft und einem als Neuling Sicherheit gibt.

Das erfolgt zum einen durch den engen Kontakt zum eigenen Betreuer und den Mitstudenten, aber auch durch das Duzen. Und wenn Meg Whitman, CEO von HP, eine Mail nicht mit ihrem Nachnamen, sondern nur mit Meg unterschreibt, dann weiß man, dass sich diese familiäre Atmosphäre durch das ganze Unternehmen zieht und sich Jeder überall bei HP so gut aufgehoben fühlt wie wir Studenten in unserer ersten Woche.

Mitstudenten kennenlernen beim Canyoning – Teambuilding in Österreich

Danach ging es die nächsten sechs Tage nach Baad in Österreich. Dort haben wir mit verschiedenen Trainern unterschiedliche Teambildungsübungen gemacht. Das waren zum einen Gespräche über Erwartungen, Ziele und Ängste, aber auch viele Aktivitäten wie Klettern, Wandern und eine Schluchtüberquerung. Obwohl das zeitweise anstrengend war und ich mich doch zu mancher Aktion überwinden musste, hat es unglaublich viel Spaß gemacht. Ich habe viele neue Freundschaften geschlossen, auch mit Studenten, die ich wohl nicht so schnell wiedersehen werde, weil sie an einem anderen Standort sind.

Auf diese zweite Woche folgten vier Tage, an denen uns in Rüsselsheim weitere Projekte von HP sowie Verwaltungssysteme vorgestellt wurden.

Die Theoriephase an der DHBW in Mannheim

Nun sind wir Wirtschaftsinformatiker (SE und SC) an der DHBW in Mannheim. Am Anfang waren die Vorlesungen noch sehr stark von organisatorischen Problemen geprägt, aber bald schon standen die Inhalte im Vordergrund. Hier gibt es wirklich spannende Fächer wie „Grundlagen IT“, aber auch weniger Interessantes.

Dabei werden wir sowohl von den Professoren an der DH als auch von unsrem Betreuer bei HP sehr gut geführt. Wir werden an das Eintragen unserer Monatsdaten bei HP erinnert und unser Kursleiter gibt uns Stundenpläne, Regeln, Aufgaben etc. vor.

Dadurch kommt man recht schnell in den richtigen Rhythmus und muss sich nicht erst lange orientieren. Fast alles ist klar und man kann sich gleich in das Lernen stürzen. Das ist allerdings deutlich komprimierter und straffer als man das vielleicht von der Schulzeit gewöhnt ist – kein Wunder, man studiert im Theorieteil ja auch „nur“ 1,5 Jahre.

Mein Fazit

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinen ersten zwei Monaten bei HP und an der DH. Man fühlt sich gut aufgehoben und geleitet. Jetzt freue ich mich auf meine erste Praxisphase (auf die Klausuren dazwischen eher nicht so), in der ich bestimmt viele nette HP‘ler in Rüsselsheim kennen lernen werde und auch schon erste Kontakte für weitere Praktika oder gar das Auslandssemester knüpfen kann.

Tobias Linn

Studierte Wirtschaftsinformatik (Bachelor) bis 2012
Studiert Digital Pioneering (Master) seit 2012

Dass von Anfang an eine so starke Eigenverantwortlichkeit gefordert wird, hat mich überrascht – positiv!

Für mich kam ein rein theoretisches Studium nie in Frage. Ich wollte mich gleich in die Berufswelt stürzen. Allerdings hatte ich noch keine exakte Vorstellung davon, ob mein zukünftiger Beruf mehr auf meine kaufmännischen Vorkenntnisse oder doch auf meine technische Affinität ausgelegt sein sollte. Das duale Studium bei HP für den Fachbereich Wirtschaftsinformatik stellte für mich die optimale Mischung dar, geprägt von hohen persönlichen Erwartungen und gewissen Vorstellungen über den Berufseinstieg.

Studium? Berufseinstieg? Dann halt beides!

Wurden meine Erwartungen erfüllt? Definitiv! Waren meine Vorstellungen richtig? Nicht wirklich! Meine Erwartung war, Einblick in möglichst viele Fachbereiche und Abteilungen bei HP zu erhalten, um so eine konkrete Vorstellung davon erhalten, welchen Beruf ich zukünftig ausüben möchte. Oft sind die Studenten im Rahmen eines dualen Studiums für den gesamten Zeitraum nur einem Fachbereich zugeordnet oder es gibt einen festgelegten Ablauf. Zum Glück war dies bei HP nicht der Fall. Bei HP war es mir möglich, meinen Studienverlauf selbst zu bestimmen und festzulegen, ob ich mich fachlich fokussiere oder in möglichst viele Bereiche hereinschnuppere.

Die Mischung macht‘s: mit Praktika in viele Bereiche reinschnuppern

Ich habe den zweiten Weg gewählt und jedes meiner Praxismodule in einer anderen Abteilung absolviert. Über Sales, Finance und Projektmanagement bis hin zu weitaus technischeren Praxisphasen im Presales oder in der Softwareentwicklung. So habe ich Einblicke in die unterschiedlichsten Fachbereiche erhalten und mit erfahrenen HP Mitarbeitern zusammengearbeitet. Darüber hinaus habe ich damit auch in der Praxis ein ähnlich ausgewogenes Verhältnis zwischen BWL und Informatik miterleben können wie im theoretischen Anteil des Studiums.

Tja, und was meine Vorstellungen angeht: Dass Eigeninitiative gefragt war, war mir durchaus bewusst. Darauf wurden wir bereits im Vorstellungsgespräch eingestellt. Dass allerdings von Anfang an eine so intensive Einbindung in das Tagesgeschäft erfolgt und in den Projekten eine so starke Eigenverantwortlichkeit gefordert wird, hat mich überrascht – positiv!

Die Übertragung von Verantwortung ab dem ersten Semester für die eigenen Projekte und die Zusammenarbeit mit Kunden bringt viel Erfahrung, erfordert aber auch viel Professionalität. Die Vielfalt an Aufgaben und neuen Situationen, mit denen man von Anfang an konfrontiert wird, macht das Studium nicht nur interessanter, sondern ermöglicht auch größere persönliche Fortschritte als eine reine theoretische Ausbildung.

Studieren bei HP – Nichts für Stubenhocker

Im Rahmen unserer bisherigen Ausbildungskampagne gibt es einen Spruch, um das Studium bei HP zu beschreiben: „Nichts für Stubenhocker“ – und das trifft definitiv zu. Wer möchte, bekommt die Chance, erfahrene Kollegen bei Kundenbesuchen zu begleiten und ein Praktikum an unterschiedlichen Standorten in Deutschland oder auch im Ausland zu absolvieren. Statt eines Auslandssemesters an einer der Partneruniversitäten habe ich mich dafür entschieden, eines der Praxismodule im Ausland zu absolvieren. Mein Wunsch war der Einsatz in einem englischsprachigen Land, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Insbesondere durch die Unterstützung meiner HP Patin, einer Studentin des Vorgängerjahrgangs, konnte ich letztendlich nach England.

Naja gut, mag man meinen, England – das ist ja nur eine Flugstunde entfernt. Und es ist ja „nur“ Europa und nicht Asien oder Amerika! Doch auch dort gab es mehr als genug neue Eindrücke aufzunehmen und „Konfrontationen“ mit anderen Kulturen zu meistern – sowohl in Bezug auf die Arbeitskultur als auch auf die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse in England selbst. In meinem Team kamen Mitarbeiter unterschiedlichster Nationen und Kulturen zusammen. Ich musste mich also auf diese neuen Eindrücke einstellen und ungewohnte Umgangsformen verinnerlichen.

Diese Erlebnisse gehören für mich zu den wichtigsten Erfahrungen des Studiums und haben meinen persönlichen Horizont erweitert und meinen dreimonatigen Aufenthalt sehr spannend und abwechslungsreich gemacht.

Vom „Du“ zum „Wir“ – Networking auf die HP Art

Auch der Arbeitsalltag bei HP ist ganz anders als ich vor Studienbeginn gedacht habe. Durch vorherige Praktika und kleinere Jobs in anderen Unternehmen habe ich bereits ein gewisses Bild in Bezug auf den beruflichen Umgang verinnerlicht. Allerdings waren diese Unternehmen weder amerikanisch noch so groß wie HP!

Entsprechend überrascht war ich von der lockeren Atmosphäre in den Großraumbüros. Die angenehme Arbeitsatmosphäre wird insbesondere durch die „Du“-Umgangsform geprägt. Man führt Gespräche mit einer ganz anderen Selbstverständlichkeit. Das hat es mir im Studium auch erleichtert, neue Kontakte zu knüpfen, auf neue Kollegen zuzugehen und mit diesen zusammenzuarbeiten.

Überhaupt lernt man in den Studienjahren viele unterschiedliche Leute kennen. Ich habe dieses Netzwerk zu Beginn unterschätzt, doch gerade im Studium ist der regelmäßige Austausch mit Kollegen über Abteilungs- und Organisationsgrenzen hinweg sehr hilfreich, um Einblicke in weitere Bereiche zu erhalten.

Bauchkribbeln statt Zukunftsangst bei der Frage: „Und wie geht‘s jetzt weiter?“ Die Antwort: Master@hp!

Nach meinem Wirtschaftsinformatik-Studium wäre es mir möglich gewesen, in jedem Bereich bei HP einzusteigen. Jeder hat die Möglichkeit, sich nach dem eigenen Empfinden und Können zu orientieren und die weitere Entwicklungsrichtung zu bestimmen. Ich entschloss mich für das anschließende Masterstudium bei HP. Nachdem ich während meines Studiums doch ein breiter gefächertes Feld durchlaufen habe, habe ich nun durch das Programm Master@hp die Möglichkeit, mich 2 Jahre lang auf einen gezielten Bereich zu fokussieren und ihn mit weiteren theoretischen Inhalten zu vertiefen.

Der stetige Wechsel der Praxisabteilungen, die dabei gesammelten Eindrücke und Erfahrungen, aber auch die vielen unterschiedlichen Fachrichtungen, die wir in der Uni behandelt haben, haben mir einen besseren Überblick über das komplexe Gebilde HP ermöglicht. Dies hat mir insbesondere bei der Entscheidung meiner weiteren beruflichen Entwicklungsrichtung geholfen.

In meinem Masterstudium nimmt nun der BWL-Anteil stark zu, zumindest aus theoretischer Sicht. Im Fokus stehen das Entwickeln von neuartigen Produkten und Prozessen im Kontext der Digitalisierung und die damit einhergehende Gestaltung digitaler Geschäftsmodelle. Wieder einmal bin ich in einer für mich absolut unbekannten Organisation von HP. Doch schon nach wenigen Wochen habe ich gemerkt, wie viele meiner bisherigen Erfahrungen aus den unterschiedlichen Bereichen ich bereits in meine aktuellen Aufgaben einbringen kann!

Mein Fazit

Ich freue mich auf die kommenden 2 Jahre und hoffe, dass ich weiterhin so viel Spaß bei der Arbeit haben werde wie im bisherigen Studium!

Marie-Luise Neiss

Studiert Wirtschaftsinformatik Sales and Consulting seit 2012

In der Einführungswoche haben wir erlebt, dass man in einem gut funktionierenden Team viel mehr als eine Einzelperson erreichen kann.

Nach mehreren Schnupperstudien und Informationstagen an FHs und einem Praktikum in der Branche hatte ich mich für den Studiengang Wirtschaftsinformatik an einer dualen Hochschule entschieden. Daraufhin ging die Suche nach dem richtigen Arbeitgeber los. Ich wollte keinen Arbeitsplatz, bei dem ich in der gesamten Praxisphase vorgeschrieben bekomme, was ich zu tun habe, oder in welcher Abteilung ich zu arbeiten hätte. Ich wollte mich hier nicht schon im Vorfeld festlegen lassen. Etwas Wahlfreiheit sollte schon möglich sein. Studium? Berufseinstieg? Dann halt beides!

Wo soll ich Wirtschaftsinformatik studieren? Das Gespräch mit einem HP Studenten hat mich überzeugt!

Ich habe mich nicht nur im Internet informiert, sondern auch auf einer Berufsmesse, der „Stuzubi“ in Düsseldorf. Sie hat den Schwerpunkt „Möglichkeiten nach dem Abi“. Hier konnte man das persönliche Gespräch mit den Mitarbeitern und Dualstudenten der verschiedenen Unternehmen suchen und finden. Unter anderem hatte ich auf der Messe Stuzubi ein Gespräch mit einem HP Studenten. Das hat mich überzeugt. In HP fand ich einen Arbeitgeber, der meinen Vorstellungen entsprach.

Die erste Herausforderung: Bewerben bei HP

Dann kam die Bewerbung. Und das ist eine Sache für sich! Eigentlich ganz einfach, so meint man, vor allem, da es sehr viel Fachliteratur zum Thema gibt. Doch spätestens beim Anschreiben wird es dann kritisch! So war es zumindest bei mir. Was soll alles im Anschreiben erwähnt werden?

Hier muss man eine Lösung finden, die einen selbst zufriedenstellt und zugleich das angeschriebene Unternehmen begeistert. Ein Tipp, der mir echt weitergeholfen hat, war, dass ich doch bedenken sollte, dass diese Bewerbung das Einzige ist, was das Unternehmen von mir erhält. Ich sollte alles reinschreiben, was ich für erwähnenswert halte. Aber trotzdem sollte ich bedenken: In der Kürze liegt die Würze. Da ich nun bei HP bin, habe ich diesen Tipp wohl richtig umgesetzt.

Wenn man sich bei HP bewirbt, muss man sich für einen Standort und einen Studiengang entscheiden. Die Standortwahl war bei mir sehr einfach, denn ich wohne in Hilden, in der Nähe vom Standort Ratingen, sodass ich während der Praxisphasen zu Hause wohnen kann. So habe ich zumindest das halbe Jahr über regelmäßigen Kontakt zu meiner Familie und meinen Freunden.

Die Zusage und erstes Kennenlernen der Kommilitonen im Forum

Nach dem Bewerbungsgespräch kam die Zusage und ich war überglücklich! Richtig cool fand ich, dass man ab Mitte März bis zum Studiumsbeginn von HP einen User-Account in einem Forum zur Verfügung gestellt bekommt, zu dem auch alle anderen neuen Studenten und Auszubildenden und auch Ausbilder und Studenten aus höheren Semestern Zugriff haben. So konnte man sich erst einmal untereinander vorstellen (natürlich in dem Bereich, auf den die Ausbilder keinen Zugriff hatten), Vortreffen zum Kennenlernen verabreden und viele Fragen stellen; und natürlich auch die Antworten auf die Fragen der Anderen lesen.

Die Einführungswochen bei HP - ein neuer Lebensabschnitt beginnt!

Und dann war es endlich soweit: Für mich begann ein neuer Lebensabschnitt. Auf diesen Tag habe ich mich total gefreut! Die ersten drei Wochen verbringt man gemeinsam mit vielen anderen Dualstudenten von HP. Wir waren alle aufgeregt und gespannt, was auf uns zukommt!

In der ersten Einführungswoche, damals war ich in Rüsselsheim ansässig, haben wir unsere Laptops mit der entsprechenden Software eingerichtet bekommen und man hat uns sehr viel über HP erzählt.

In der zweiten Woche waren wir in Österreich bzw. im Kleinwalsertal. Im Hinblick auf diese Woche hatten wir alle gemischte Gefühle, weil wir nicht wussten, was dort auf uns zukommt! Die Gerüchteküche war hier sehr aktiv gewesen. Rückblickend war es sehr interessant und hat auch viel Spaß gemacht. Wir haben dort sehr viel über uns selbst erfahren und konnten aktiv erleben, dass man in einem gut funktionierenden Team viel mehr als eine Einzelperson erreichen kann.

Zurück in Deutschland/Rüsselsheim haben wir noch weitere interessante und spannende Vorträge gehört. Und wir haben unsere ersten Projekterfahrungen gemacht: In verschiedenen Teams haben wir die ersten Einführungswochen thematisiert, in unterschiedlichen Ausarbeitungen umgesetzt und allen Teilnehmern am letzten Tag präsentiert. Ich, und auch alle Ausbilder, fanden, dass da einige sehr gute Ideen entwickelt wurden.

Die Theoriephase an der DHBW in Mannheim

Im Oktober fing das Studium in Mannheim an. Im ersten Semester haben wir sehr viele BWL-Fächer, aber auch Einführung in die Wirtschaftsinformatik, Programmieren und Grundlagen der IT. Viele Vorkenntnisse konnte ich zu diesen Fächern leider nicht mitbringen. Aber das ist auch nicht notwendig, denn unsere Dozenten fangen wirklich fast bei null an (ok, unser Mathedozent hat vorausgesetzt, dass wir die Grundrechenarten schon können :-)). Man kommt also super gut in das Studium hinein.

Wohnungstechnisch bin ich in einer WG mit drei weiteren Personen untergebracht. Alle sind sehr nett und die Gemeinschaftsräume werden sauber gehalten. Ich habe aber leider auch schon mitbekommen, dass dies nicht in allen WGs so gehandhabt wird. Manchmal muss man eben auch etwas Glück haben.

Mein Fazit

Die ersten Wochen waren so interessant und aufregend, dass ich sie nicht mehr missen möchte. Ich freue mich jetzt schon auf die erste Praxisphase in Ratingen, mit der ich bald anfangen werde.

Moritz Rupp

Studiert Angewandte Informatik seit 2011

Während der Zeit an der DHBW geht natürlich viel Freizeit fürs Lernen drauf, aber seien wir ehrlich, für ein Bierchen am Abend mit Freunden ist immer Zeit.

Viele der dualen Studenten kennen es sicher: Wenn man gefragt wird, was man denn gerade so macht, eine Ausbildung oder ein Studium, und man antwortet: „Ich mache ein duales Studium“ – dann kommen immer viele Fragezeichen auf. Nachdem ich dann erklärt habe, was das genau ist und dass ich bei HP studiere, kommen meistens Ausdrücke wie „Wooow“, oder „ooooh“. Gefolgt von Sätzen wie „das ist bestimmt total anstrengend“, oder „boah, hast du da überhaupt noch Zeit für andere Dinge?“.

Selbstverständlich habe ich das. Studenten an Universitäten oder Fachhochschulen und Arbeitnehmer haben ja auch Zeit für andere Dinge. Man muss sich nur die Zeit für sich und seine Freunde nehmen. Ich denke, es hängt stark vom Typ ab, wie sehr man sich engagiert und wie viel Zeit man in das Studium investiert. Während der Zeit an der DHBW geht natürlich viel Freizeit fürs Lernen drauf, aber seien wir ehrlich, für ein Bierchen am Abend mit Freunden ist immer Zeit.

Der erste Eindruck: HP ist international und spontan

HP ist eines der weltweit größten IT-Unternehmen. Damit eröffnet es mir sehr viele spannende und aufregende Möglichkeiten. Es ist eher selten, dass man ausschließlich in einem Team arbeitet, bei dem alle Mitarbeiter an einem Standort sind. Denn es kommt schnell einmal vor, dass man täglich mehrere Telefonkonferenzen quer durch Deutschland hält, in manchen Fällen auch quer durch Europa. Eines steht fest: hier bei HP sollte man keine schüchterne Persönlichkeit sein.

In meinem letzten Praxiseinsatz habe ich folgendes erlebt: Mein Betreuer ist zu mir gekommen und hat mich gefragt, ob ich Lust hätte, spontan an den HP Standort Rüsselsheim zu fahren. Was antwortet man auf so eine Frage? Na klar!

Daraus ist mein bisher bester Praxiseinsatz geworden. Unter der Woche war ich immer in Rüsselsheim, habe mit den Kollegen im Hotel übernachtet und am Wochenende ging es wieder ab nach Hause. Hier konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln, was es heißt, ein Leben als Consultant zu führen, der ständig auf Achse ist. Worum geht es bei den Praxiseinsätzen, wenn nicht genau darum? Allerdings möchte ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass es auch Praxiseinsätze gibt, die weniger spektakulär und zeitaufwendig sind. Hier wird von jedem Studenten nur so viel verlangt, wie er leisten kann und möchte.

Beeindruckende Einblicke in das Innenleben von HP

Abseits der Praxiseinsätze bekommt man natürlich noch viel mehr mit. Alleine zu sehen, was alles in solch einem riesigen Unternehmen koordiniert werden muss, wie es abläuft, wenn man mal „eben schnell ein Flipchart“ benötigt und welche Prozesse dahinter stecken, ist schwer beeindruckend.

Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es diese Dinge sind, die Studenten von Universitäten und Hochschulen fehlen. Die Erfahrung, wie solche Prozesse in internationalen Großunternehmen ablaufen, wie mit Teams über die ganze Welt verteilt kommuniziert wird, wie man überhaupt mit einem Kunden umzugehen hat und was es heißt, für einen Kunden zu arbeiten, möchte ich nicht mehr missen. Ich finde, genau das ist der größte Vorteil des Dualen Studiums.

Natürlich bieten viele andere internationale Großunternehmen auch interessante Möglichkeiten. Aber diese Dinge bietet mir wohl nur HP:

  • Die Möglichkeit, auf HP-interne Ressourcen zuzugreifen und diese nicht nur für die Arbeit bei HP, sondern auch für das Studium an der DHBW zu nutzen
  • Kollegen, die mich jederzeit offen empfangen und mir bei jeder noch so kleinen und dumm wirkenden Frage mit Rat und Tat zur Seite stehen
  • kostenlosen Kaffee und Tee an jedem Standort und zu jeder Tageszeit (oh ja, das habe ich am Anfang auch als eines der coolsten Dinge empfunden)
  • ein unerschöpflich wirkendes Netzwerk an Know-How, Lösungen und spannenden Erfahrungen; den direkten Jobeinstieg nach dem Studium
  • und nicht zu vergessen: die zahlreichen Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung. Ich hatte bereits die Möglichkeit, auf verschiedene Messen zu gehen, darunter die HP Discover in Frankfurt – mit eines der Highlights meines bisherigen Studiums.

Das Leben zwischen Stuttgart und Bad Homburg

Jede Theoriephase heißt für mich: Umzug nach Stuttgart! Denn mein Ausbildungsstandort ist Bad Homburg. Letzten Endes klingt „Umzug“ dramatischer als es ist. Inzwischen habe ich den Dreh raus, wie ich in meinen kleinen Corsa ein ganzes Zimmer inkl. Töpfe, Pfannen und Putzmittel unterkriege.

Du glaubst gar nicht, wie interessant die regionalen Unterschiede der deutschen Kulturen sein können. Wenn du nicht aus dem Schwabenländle kommst, dann mach dich auf etwas gefasst – das meine ich positiv.

HP unterstützt uns in allen Lebenslagen

HP ist wirklich bemüht, uns zu unterstützen wo es nur geht: sei es bei den Umzügen, indem wir an der DHBW unsere Notebooks nutzen können oder wenn es ins Ausland geht (für mich heißt es demnächst: auf nach England!).

Es ist abends 19 Uhr und du fragst dich, wie diese doofe Matheaufgabe geht? Ganz einfach, kurze SMS an Sascha: „He Sascha, komm‘ mal bitte zu Lync und erklär mir mal die Matheaufgaben von heute über das Whiteboard im Virtual Classroom.“ Zack, Sascha und ich telefonieren über Lync und er kann munter auf das Whiteboard zeichnen und mir freundlicherweise alles erklären. So kann ich mir die halbe Stunde U-Bahn-Fahrt durch Stuttgart sparen.

Gewiss ist nicht alles Gold was glänzt. Es kann überall mal zu organisatorischen oder sonstigen Schwierigkeiten kommen. Oder es gibt auch mal den einen oder anderen Studenten, der nicht so glücklich mit seiner Situation ist. Sei es an der DHBW oder bei HP. Wenn mal etwas nicht ideal gelaufen ist, versuche ich einfach, das Ganze als Erfahrung abzubuchen und nehme mir vor, es das nächste Mal besser zu machen.

Mein Fazit

Und jetzt noch einmal die Frage: Ist das „ooooh“ und „wooow“ berechtigt? Na klar! Ist es das, weil alles so anstrengend ist und ich maßlos überfordert bin? Nöö! Sondern weil ich einfach so viel erlebe und Neues dazulerne und trotzdem meine Freundin und Freunde in Hessen und Stuttgart kombinieren kann.

Ich freue mich auf den Tag, wenn ich mich vorstelle und sagen kann: „Hallo, meine Name ist Moritz Rupp, ich habe gerade meinen Bachelor of Science in Applied Computer Science absolviert, ich habe drei Jahre Berufserfahrung, ein Auslandsstudium an der Staffordshire University in England absolviert und ich bin 22 Jahre jung.“

Julia Wahle

Studiert Wirtschaftsinformatik Application Management seit 2012

Bei HP bekommt man nicht den typischen „Azubi-Stempel“ aufgedrückt, sondern wird vom ersten Tag an als vollwertiger Kollege respektiert.

Schon bevor es bei HP richtig losging, habe ich meine Mitarbeiter und Kommilitonen kennen gelernt. HP hat allen neuen Studenten die Möglichkeit gegeben, über ein Internetportal mit anderen Studenten in Kontakt zu treten und über ein Forum Interessen auszutauschen.

Zudem hat jeder Student einen Paten bekommen, der bereits bei HP studiert. Dieser Pate war für uns ein zusätzlicher Ansprechpartner für alle möglichen Sachen. Mich hat damals besonders interessiert, wie er das duale Studium erlebt und was er mir für Tipps geben kann. Auch als ich dann nach Stuttgart umgezogen bin, hat er mir die (für mich noch fremde) Stadt gezeigt und mir viele neue Leute vorgestellt. So habe ich mich nie allein gelassen gefühlt. Ich kannte bereits vor Ausbildungsbeginn die Leute mit denen ich zusammenarbeiten und lernen würde und konnte schon erste Freundschaften schließen.

Nach der Infoveranstaltung sind nun auch meine Eltern von HP begeistert

Und auch die Infoveranstaltung vor dem Ausbildungsbeginn hat mir richtig gut gefallen. An jedem Standort waren alle neuen Studenten und deren Eltern eingeladen. Aktuelle Studenten haben Präsentationen gehalten über HP, die Standorte und deren Freizeitmöglichkeiten.

Zusätzlich konnte man noch das Gebäude besichtigen und die Ausbilderin und Studenten alles fragen, was einem auf dem Herzen lag. Davon waren besonders meine Eltern begeistert. Und sie waren beruhigt, dass sie das Unternehmen kennen gelernt haben, bei dem ich von nun an arbeiten würde. Mich hat es damals total überrascht, dass ein großes und internationales Unternehmen wie HP so viel Wert auf seine Angestellten legt und sich so viel Mühe gibt. Ich hatte als Neuling nie das Gefühl, ins kalte Wasser geworfen zu werden. Ich wurde stets freundlich aufgenommen und war willkommen.

Das Besondere bei HP: hilfsbereite Kommilitonen, E-Learning und Projekte zum Mitgestalten

Generell habe ich die Atmosphäre als sehr locker und familiär empfunden. Bei HP bekommt man nicht den typischen „Azubi-Stempel“ aufgedrückt, sondern wird vom ersten Tag an als vollwertiger Kollege respektiert. Außerdem bin ich von der Hilfsbereitschaft der Studenten beeindruckt. Wenn man Studenten aus höheren Semestern kennen lernt, werden oft sofort die Kontaktdaten ausgetauscht falls man Probleme mit einem Studienfach hat oder gerne etwas über ihre Erfahrungen mit Projektarbeiten, Auslandsaufenthalten oder Praxiseinsätzen erfahren möchte. Mein Kurs hat das schon in Anspruch genommen und nun lernen wir zusätzlich in Lerngruppen mit HP Studenten aus dem 3. Semester.

Mit Hilfe der E-Learnings, das HP anbietet, kann man sich zusätzlich weiterbilden. Diese sind bis auf ein paar Pflichtmodule freiwillig und beinhalten beispielsweise Tipps, wie man richtig gute Präsentationen hält, sich bewirbt oder seine Ziele erreicht.

Ein weiterer Aspekt, der mir an dem dualen Studium gefällt, ist,
dass es immer wieder Projekte gibt, bei denen die Studenten etwas mitgestalten können. Ob es nun ein Videos bei Youtube oder die Ausbildungswebsite ist, man hat immer die Möglichkeit
sich einzubringen und sich zu verwirklichen.

Lisa Witte

Studiert Wirtschaftsinformatik Application Management seit 2012

Ich habe immer noch Zeit, zum Sport zu gehen und mich mit meinen Freunden zu treffen. Es ist wahrscheinlich alles eine Frage der Organisation und der Sichtweise.

The start of something great: Endlich geht es los, das duale Studium bei HP! Ich dreh durch, ich habe es wirklich noch geschafft: ich habe tatsächlich noch einen dualen Studienplatz bekommen.

Alles beginnt mit den Einführungswochen in Böblingen. 14 Leute stehen etwas verloren vor einem Raum irgendwo in dem riesigen Böblinger HP Gebäude und sind überhaupt erstmal froh, den Raum gefunden zu haben. Erste Aufgabe: check!

Willkommen in der Kaffee-Ecke – wo sich Berührungsängste in Luft auflösen

Nach ersten Vorstellungsrunden, Kennenlernspielen und der Überreichung erster Willkommensgeschenke (die Freude war natürlich riesig!) geht es zum Lieblingsplatz eines dualen Studenten: Der Kaffee-Ecke! Hier profitieren wir alle sofort von unseren neuen DualStudy@HP Tassen und können in geselliger Runde mit den Angestellten in Kontakt treten. Erste Bührungsängste sind schnell vergessen und die Atmosphäre ist sehr locker und es macht Spaß, sich auf die ersten Aufgaben zu stürzen.

Wie früher in der Schule sind die Studenten aus den höheren Semestern die absoluten Idole zu denen wir aufblicken. Sie helfen uns bei den typischen „Erstis-Problemen“ und sind perfekte Redepartner und Unterhalter.

Das intensive Kennenlernen in Baad

Nachdem wir uns mit den anderen Gruppen aus Böblingen, München etc. kurzgeschlossen und erste Kontakte geknüpft haben, ging es ab nach Baad. Dieses mysteriöse Baad von dem jeder dauernd redet, das jeder toll findet, aber irgendwie weiß man trotzdem nichts Genaues darüber. Ende September ging es also mit zwei großen Reisebussen voller wissbegieriger dualer Studenten genau dorthin, in ein überschaubares Wanderörtchen am Ende einer Straße irgendwo an der Deutsch-Österreichischen Grenze. Zu viel will ich an dieser Stelle natürlich auch nicht verraten. Nur so viel: Baad hat einen großartigen Minigolfplatz. Den Rest müsst ihr einfach selber erleben... ;)

Fliegender Wechsel: Von Baad ins Studium

Zurück in Good Old Germany fing dann auch gleich das Studium an der DH an. Nach kurzer Schonfrist (bei uns betrug sie knappe 20 Minuten) ging es mit „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ und einer sympathischen Mathevorlesung direkt los. Während des Studiums lernt man vor allem zwei Dinge: Schnell schreiben. Und: parallel lesen und schreiben. Denn Zeit ist Geld und von beidem hat ein dualer Student eher wenig.

Trotzdem ist die Lernatmosphäre sehr locker. In den Räumen sitzen um die 30 Leute und wir können mit den Dozenten besser kommunizieren und haben somit eine wesentlich bessere und intensivere Betreuung als an einer normalen Universität. Dort beginnt der Kampf um die Sitzplätze oft schon vor der Vorlesung. Ich empfinde das Uni-Leben (im Moment noch) nicht als super stressig. Ich habe immer noch Zeit, zum Sport zu gehen und mich mit meinen Freunden zu treffen. Es ist wahrscheinlich alles eine Frage der Organisation und der Sichtweise.

Auch das Bilden von Lerngruppen innerhalb des Kurses ist kein Problem. Selbst die Idole aus den höheren Semestern kann man bei Problemen immer ansprechen. Dann setzen sie sich mit Einem nach der Uni zusammen und erklären in aller Ruhe was man wissen will.

Mein Fazit

Mir macht mein Studium der Wirtschaftsinformatik im Moment ziemlich viel Spaß. Ich habe zwar gerade erst angefangen und habe erst eine Theoriephase und die Einführungswochen hinter mir. Aber ich bereue es nicht, mich für diese vielleicht etwas anstrengendere Form des Studiums entschieden zu haben. Fragt mich in zwei Jahren nochmal.
Ich bin mir sehr sicher, dass ich euch dann immer noch die gleiche Antwort geben würde!