HP Story: 01. Februar 2008
Themen:

Green Computing: Energie sparen, zum Umweltschutz beitragen

Wie lange werden unsere Energiereserven noch reichen?

Rund um die Welt steigen die Energiekosten. In Großbritannien verbraucht beispielsweise ein mittelgroßes Rechenzentrum in einem Jahr mehr Energie als die Stadt Leicester1.

Und wofür wird diese Energie verbraucht? In den meisten Rechenzentren auf der ganzen Welt werden mehr als 60 Prozent der Energie für die Kühlung der IT-Ausstattung eingesetzt2. Bald werden die Energiekosten, die während der gesamten Lebensdauer eines Servers für dessen Betrieb und Kühlung anfallen, höher sein als die anfänglichen Beschaffungskosten.

Wenn Firmen auch in Zukunft im Geschäft bleiben wollen, müssen sie bei der Nutzung ihrer Energieressourcen umdenken. Basierend auf der Erfahrung, die in den Rechenzentren unzähliger anderer Firmen und in den eigenen Rechenzentren gewonnen wurde, kann HP Firmen dabei unterstützen, die Energiekosten um bis zu 50 bis 60 Prozent zu senken. Diese Energieeinsparungen können tief greifende Auswirkungen haben – und zu finanziellen Gewinnen für IT-Operatoren und -Kunden führen und gleichzeitig den so dringend erforderlichen Wendepunkt in Sachen Umwelt für unseren Planeten markieren.

Energieverbrauch und -kosten reduzieren

DC-Sensor

Diese Technologie gestattet es, die Einstellungen für die Klimaanlagen in Rechenzentren so anzupassen, dass die Kühlung bedarfsgerecht nach Ort und Zeit erfolgt.

Hier geht es eindeutig um die Frage, wie Rechenzentren die benötigten IT-Dienste für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit bereitstellen können, ohne auf Kosten zukünftiger Generationen zu agieren? Wie können wir die Datenverarbeitung „nachhaltiger“ gestalten?

HP kann umfangreiche Kosteneinsparungen bei der Kühlenergie realisieren, indem die mechanische Konstruktion von Kühlsystemen mit der Informatik kombiniert wird. Diese Gewinne lassen sich jedoch nur erzielen, wenn auf jeder Ebene der Energieverbrauch gesenkt und die Umweltverträglichkeit weiter gesteigert wird. Für HP bedeutet Nachhaltigkeit, dass in einem Rechenzentrum alle sich bietenden Möglichkeiten zur Energieeinsparung konsequent ausgeschöpft werden: von den kleinen Prozessorchips in den Servern bis zu den Klimaanlagen in großen Rechenzentren. Wir nennen diesen Ansatz „Chip to chiller“.
Nach zehnjähriger Investitionstätigkeit im Bereich Forschung und Entwicklung hat HP mehr als 1.000 Patente für Fortschritte bei der Energie- und Kühltechnologie angemeldet. Deshalb bezeichnet Gartner Research HP als „das Unternehmen mit dem stärksten Engagement und der größten visionären Kraft unter den wichtigen Herstellern von Serverhardware beim Angehen der Probleme“.3 Die HP BladeSystem c-Class Server benötigen 30 % weniger Energie als übliche Rack-Einbauserver und ihre – durch Strahltriebwerke inspirierte – „aktive Lüftertechnologie“ erfordert 50 % weniger Energie als herkömmliche Kühllüfter.

„Virtualisierung“ bezeichnet eine Kombination aus Tools und Technologien, die die Zusammenführung und die gemeinsame Nutzung dieser Ressourcen gestattet. Sie führt zu einer besseren Ausschöpfung der Ressourcen und somit zu niedrigeren Energiekosten. Die Virtualisierung ist eine weitere Methode, mit der HP Material- und Energieeinsparungen und eine geringere Emission von Treibhausgasen ermöglicht. Sie ist ein wichtiger Schritt zur IT-Konsolidierung.

Kühlen und sparen

Wärmeverteilung im Rechenzentrum

Welche Vorteile bietet es, die höchsten Datenverarbeitungsauslastungen an den kühlsten Stellen im Rechenzentrum bewältigen zu können?

Mit Thermal Assessment Services und Dynamic Smart Cooling beschreiten die HP Wissenschaftler neue Wege, um der ultimativen Herausforderung gerecht zu werden, die richtigen Stellen im Rechenzentrum zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Maß mit Energie und Kühlung zu versorgen.

Dank ausgeklügelter Modellierungstools werden bei der thermischen Analyse durch HP die einzigartigen Wärmebedingungen für High-Densitiy-Server und -speichergeräte bestimmt. Die Analyse beginnt mit der Erstellung eines dreidimensionalen Übersichtsplans über das Rechenzentrum, der verdeutlicht, wie häufig, wie oft und an welchen Stellen genau welche Mengen an kühler Luft aus den Klimaanlagen auf die Systeme treffen.

Bei der ersten Lösung dieses Typs, Dynamic Smart Cooling, handelt es sich um eine „intelligente“ Klimaanlage für das gesamte Rechenzentrum bzw. die gesamte Serverfarm, wobei die Größe keine Rolle spielt. Von einem Netzwerk tausender winziger Sensoren, die an den IT-Racks angebracht sind, wird die Lufttemperatur in Echtzeit gemessen. Von den Sensoren wird die Kühlung nur an die Stellen im Rechenzentrum dirigiert, an denen sie wirklich erforderlich ist.

Green Storage

Energiefluss im Rechenzentrum

Dieser dient zum Aufbau einer einheitlichen Power-Management-Lösung.

Speichernetzwerke machen 15 Prozent des Gesamtenergiebedarfs der IT-Ausstattung aus. Sie bilden einen guten Ansatzpunkt für Kosteneinsparungen ohne Zugeständnisse bei der Funktionalität oder der Sicherheit. Bandtechnologie ist die Lösung für kühle Rechner – und produziert 99 % weniger Wärme als Plattenbackups. HP Ultrium Bandlösungen reduzieren nicht nur die Energie- und Kühlkosten, sondern überzeugen gleichzeitig durch Zuverlässigkeit, die weltweit auch unter extremsten Bedingungen unter Beweis gestellt wurde. Dank einer geringeren Wärmeentwicklung können Bandlaufwerke dichter beieinander angeordnet werden. Dies spart Platz, ohne die Kühlkosten in die Höhe zu treiben.

Innerhalb und außerhalb der Rechenzentren helfen die Innovationen von HP Unternehmen auf der ganzen Welt, die wirtschaftlichen und umweltbezogenen Vorteile umfassender Energie schonender Strategien auszuschöpfen. HP weist außerdem mit der eigenen Energiebilanz den Weg, die durch eine Reduzierung des Verbrauchs von Strom und fossiler Brennstoffe überzeugt. HP und der World Wildlife Fund (WWF) engagieren sich in einer gemeinsamen Initiative, um die Emission von Treibhausgasen durch die weltweiten Betriebsanlagen von HP zu verringern. Sie nutzen die HP Technologie, um die Forschung in Bezug auf den Klimawandel voranzubringen und die notwendigen Anpassungen in die Praxis umzusetzen.

Mit diesen mutigen Schritten hat sich HP auf den Weg gemacht, seinen weltweiten Energieverbrauch bis 2010 um 20 Prozent zu reduzieren.

Ein Meilenstein

Die bis heute umfangreichste Implementierung der HP Dynamic Smart Cooling Technologie ist in einem Forschungsrechenzentrum der nächsten Generation in Bengaluru, Indien, erfolgt. Bei diesem Rechenzentrum wird im Vergleich zu den bisher typischen Kühlmethoden in Rechenzentren eine Reduzierung des Energieverbrauchs von bis zu 40 Prozent erwartet.

(1) 
„Power and Cooling Survey 2006“ der BroadGroup
(2) 
Studie durch HP und The Uptime Institute.
(3) 
„How HP Is Dealing With High-Density Server Power and Cooling Issues“ (26. September 2006).

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