Pressemitteilung: 01. Dezember 2010

HP bringt integrierte Plattform für Application Lifecycle Management

BARCELONA/WIEN, 1. Dezember 2010 – HP bringt mit HP Application Lifecycle Management (ALM) 11.0 eine integrierte Plattform für den kompletten Prozess der Anwendungsentwicklung auf den Markt. HP ALM 11 verknüpft das Anforderungs-, Entwicklungs-, Qualitäts- und Performance-Management über Workflows, projektübergreifende Dashboards, einheitliche Datenmodelle und Webservices-Schnittstellen. Damit beschleunigt die neue Lösung die Bereitstellung von Anwendungen und richtet den kompletten Prozess der Anwendungs-Entwicklung und -Modernisierung an den Geschäftszielen aus - auch in heterogenen Umgebungen mit verteilten Entwickler- und Qualitätssicherungs-Teams. Neu sind zudem die Versionen 11.0 von HP Quality Center und Performance Center; zwei Lösungen für die automatisierte Qualitäts- und Performance-Kontrolle. Die neuen Lösungen stellte HP auf der Kundenkonferenz HP Software Universe vor, die vom 30. November bis 2. Dezember 2010 in Barcelona stattfindet. Die 11.0-Versionen von ALM, Quality Center und Performance Center sind ab sofort verfügbar.

Für die Anwendungsmodernisierung stellen laut einer Studie des Analystenhauses Forrester 69 Prozent der IT-Verantwortlichen ein Viertel ihrer jährlichen IT-Budgets ab; 30 Prozent haben sogar über die Hälfte des Budgets dafür vorgesehen (1). Unternehmen müssen ihr Anwendungsportfolio kontinuierlich an die Markanforderungen ausrichten und jederzeit auf Prozesse sowie Informationen in Echtzeit zugreifen können. Die damit verbundene Transformation zum „Instant-On Enterprise“ erfordert ein Application Lifecyle Management (ALM), das die Entwicklung und den Betrieb von Anwendungen effizient und geschäftsorientiert gestaltet.

Integrierte ALM-Plattform, rollenbasiertes ALM-Dashboard
Mit HP ALM 11.0 erhalten Entwicklungsleiter und Applikationsverantwortliche eine einheitliche, integrierte Plattform für das Zusammenspiel von Lösungen aus den vier Bereichen Anforderungs-, Entwicklungs-, Qualitäts- und Performance-Management. Eine zentrale Administrationskonsole sorgt für Kontrolle über Projekte, Anwender, Lizenzen und Centers of Excellence.
Außerdem unterstützt die Plattform Authentifizierung und Autorisierung sowie durchgängige Workflows. Damit verbessert sie die Zusammenarbeit geografisch verteilter Teams und sorgt für die Nachverfolgbarkeit der Entwicklungsprojekte wie auch für projektübergreifendes Reporting.

Ergänzt wird die ALM-Plattform durch das ALM-Dashboard. Dank eines rollenbasierten Zugangskonzepts erhält jeder Anwender gemäß seiner Rolle im Unternehmen anschaulich aufbereitete Angaben zum Status seiner Projekte und zur Verwendung der verfügbaren Ressourcen. Informationen zur Projektplanung lassen sich ebenso einbinden wie Angaben zum Release-Management. Damit schafft ALM 11 eine Informationszentrale, bei der jeder Beteiligte alle für seine Projekte relevanten Informationen im Blick hat.

HP ALM 11 umfasst eine einheitliche Benutzerverwaltung und ein integriertes Repository, also einen zentralen Datenbestand. Auf diesen können alle Projektbeteiligten von der Erfassung der Anforderungen über die Entwicklung bis hin zur Qualitätssicherung je nach ihren Berechtigungen zurückgreifen.
Dies vermeidet Inkonsistenzen: Einmal von einem Team erfasste Daten kann ein anderes Team leicht wiederverwenden - aber nur, wenn es dies auch darf.

Integration von Planung, Entwicklung und Betrieb
Auf HPs ALM-Plattform laufen wichtige Dienste wie Workflow- und Reporting-Engine serverseitig. Dies ebnet lösungsübergreifenden Workflows ebenso den Weg wie einem konsolidierten Reporting über Tool- und Projektgrenzen hinweg. Dank der Unterstützung der Webservice-basierenden REST-API (Representational State Transfer Application Programming Interface) stehen diese Dienste als Shared Services HP-Lösungen wie auch Anwendungen von Drittanbietern bereit.

ALM 11 ermöglicht zahlreiche Integrationen, darunter auch in die marktführenden IDEs (Integrated Development Environments): Mit den Daten aus ALM 11 können die Entwickler direkt in ihren Entwicklungsumgebungen (Visual Studio, Eclipse) arbeiten. Zudem integriert ALM 11 Subversion über die Anbindung an CollabNet Teamforge und synchronisiert damit User Stories bidirektional. In allen drei Fällen ist die volle Nachverfolgbarkeit von Anforderungen, Defekten und Quellcodes gewährleistet. Integrationen gibt es für die Modellierung von Geschäftsprozessen, Projekt- und Portfolio-Management wie auch für die Qualitätssicherung und IT-Service-Management. Das sorgt für Flexibilität, schützt bestehende Investitionen, und die Anwender können mit ihren vertrauten Werkzeugen arbeiten - auch über Team- und Organisationsgrenzen hinweg.

Automatisiertes Testmanagement mit HP Sprinter
Ein hohes Maß an Automation bei manuellen Tests bietet das neue Werkzeug HP Sprinter. Mit der Funktion „Data Injection“ brauchen Tester Applikationsfelder nicht mehr manuell ausfüllen, sondern können das in zahlreichen Varianten automatisiert vornehmen und so den Testablauf beschleunigen. Mit „Mirror Testing“ lässt sich eine Anwendung mit verschiedenen Internet-Browsern oder Betriebssystemen überprüfen. Zum Beispiel kann eine Web-Anwendung mit einem Windows-Betriebssystem auf einem Master-PC getestet werden, während im Hintergrund weitere Betriebssysteme die Prüfung automatisiert durchlaufen. Neben der Verkürzung von Testzeiten reduzieren sich so auch manuelle Fehler des Testers.

Ebenfalls neu sind die Versionen 11.0 von HP Quality Center und Performance Center. Beide Testlösungen vereinfachen und automatisieren die Qualitäts- und Performance-Kontrolle im ALM. Ziel ist es, Betriebskosten zu senken und frei werdende Mittel für neue Applikationen und Services einsetzen zu können. Die 11.0-Versionen bieten unter anderem:
— HP TruClient: Die Lösung ist Teil der Performance-Testlösung HP LoadRunner 11.0 und vereinfacht die Testentwicklung. Performance-Tests sind ohne zeitraubendes Scripting ausführbar.
— HP Unified Functional Testing 11.0: Die Software kombiniert HP Functional Test und HP Service Test 11.0 zu einer einheitlichen Lösung für das Testen von Composite Applications. Sie reduziert die funktionalen Defekte sowohl beim GUI- (Graphical User Interface) als auch Nicht-GUI-Testen.

Weitere Informationen in Englisch zur HP Software Universe 2010 finden sich unter: http://www.hp.com/go/HPSoftwareUniverseBarcelona2010

HP Pressekontakt

Mag. Barbara Werwendt, HP
Tel. +43 1 81118 2099
barbara.werwendt@hp.com

Boris Beker, Chapter 4
Tel. +43 1 599 32 48
b.beker@chapter4.at

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Fußnoten:
(1) Siehe Studie „Clearing Your Path to Modern Applications and Business Agility” von Forrester Consulting im Auftrag von HP, 6. April 2010.

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