Pressemitteilung: 17. März 2008

Wenn Green IT mehr als grün ist: HP Thermal Assessment zeigt H3G Energiesparpotenziale auf

Kleine Ursache, große Wirkung
Stromkosten im Rechenzentrum sparen ohne Leistung reduzieren zu müssen oder neue IT-Systeme anzuschaffen – diese klare Devise hatte H3G ausgegeben. Dass das Thermal Assessment von HP dabei die richtige Lösung sein könnte, davon waren Jan Trionow, Chief Technical Officer, und Frank Burkert, Head of Service & Qualitymanagement von H3G Austria, überzeugt. Schließlich ging eine lange Entscheidungsphase voraus: Schon im Februar 2007 wurde H3G auf einer IT-Messe auf diese Form des „luftigen“ Assessments aufmerksam. Damals jedoch erschienen die Analysemethoden zu uneffizient und unausgereift. Erst mit dem Paket von HP ein knappes Jahr später wurden die hohen Ansprüche von H3G in Sachen Leistung, Umfang und Darstellung getroffen.


Die Basis und den Mittelpunkt des Thermal Assessments von HP stellt eine dreidimensionale thermische Zonenkarte dar. Die verschiedenen Luftströmungen und Temperaturen im Rechenzentrum werden ähnlich Bildern einer Wärmekamera farblich im Software-Analysetool dargestellt. So lässt sich leicht und anschaulich überprüfen, wo die Schwachstellen im Kühlsystem liegen.


Die Analyse-Ergebnisse sorgten für echte „Aha-Erlebnisse“ bei den H3G-IT-Managern: „Das Ausmaß der potenziellen Einsparungen war deutlich größer als wir erwartet hatten“, resümiert Burkert. Herausstechendstes Resultat: Der Serverraum wurde deutlich zu stark gekühlt, ganze acht Klimaanlagen hätten im Rechenzentrum abgeschaltet werden können. Die mögliche Ersparnis dabei: rund eine Million Kilowattstunden oder 525 Tonnen CO2 im Jahr – soviel CO2, wie ein Nadelwald auf einer Fläche von rund 50 Fußballfeldern im Jahr verarbeitet.


Dass sich das Thermal Assessment schon jetzt mehr als ausgezahlt hat, davon ist Trionow überzeugt: „Innerhalb eines Jahres werden sich die Kosten des Assessments amortisiert haben – von den weiteren Einsparungen noch gar nicht gesprochen. Damit leisten wir nicht nur unseren Beitrag zu einem effizienten Umgang mit Umweltressourcen, sondern gleichzeitig einen klar bezifferbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg.“


Energiekostenreduktion als Ziel
Auf den ersten Blick mag nur wenig einleuchten, dass die Kühlung des Rechenzentrums des österreichischen Mobilfunkers im Wiener Gasometer für den Unternehmenserfolg eine große Rolle spielt. Schließlich sind Telefonie, Text Messaging, Multimedia-Inhalte wie Musik, Videos und Mobile-TV sowie Internetzugang die Dienste, die das Geschäft von H3G Austria, einem 100%-Tochterunternehmen von Hutchison Whampoa Limited in Hong Kong, auf dem hart umkämpften Mobilfunkmarkt in Österreich ausmachen. Sie jedoch müssen rund um die Uhr funktionieren und verfügbar sein. Die Gefahren, die von einem fehlerhaften Kühlsystem ausgehen, sind groß, wie auch interne Analysen von HP gezeigt haben: Bereits 30 Prozent aller Server-Ausfälle sind auf Überhitzung zurückzuführen. Versagt das Kühlsystem, wären die Server und somit die geschäftskritischen Services von H3G nur noch eingeschränkt verfügbar.


Der Effizienz des Kühlsystems konträr gegenüber stehen die heterogenen, individuell konzipierten und aufgrund des hohen Wettbewerbdrucks schnell gewachsenen Serverfarmen von H3G. Nach dem Markteintritt im Jahr 2003 wurde der Serverraum schnell immer voller. Dementsprechend mussten – nach damaligem, bedarfsorientiertem Ermessen – zusätzliche Kühlaggregate implementiert werden. Damit stieg auch der Stromverbrauch. Ein Teufelskreis, aus dem es mit dem Thermal Assessment von HP auszubrechen galt, wie Trionow erklärt: „Optimierte Kühlung und Stromverbrauch spielten in der Aufbauphase, wo es meist um Leistung und Geschwindigkeit ging, oft eine untergeordnete Rolle. Aufgrund der steigenden Energiepreise jedoch war es an der Zeit, zu optimieren, um einen großen Fixkostenblock im Rechenzentrumsbetrieb entscheidend zu reduzieren.“


Kurze Analyse, langfristige Wirkung
Unterschiedlicher Luftdruck, Gewicht, Maße und Anordnung der Server, Abtransport der Abluft, Temperatur, Kabelstränge – schon diese Aufzählung zeigt, dass es mit neuen Lüftungsschlitzen im Serverraum allein lange nicht getan ist. Umfangreich stellen sich die Parameter im Rechenzentrum dar. „Eine Analyse der Luftströme und der Kühlsysteme im Rechenzentrum ist eine Wissenschaft für sich, der Aufwand dementsprechend“, erklärt Mag. Barbara Hackner, Program Manager Technical Services von HP Österreich. Jeder Server, jedes Kabel, jedes noch so kleine Löchlein – alles, was einen Einfluss auf die Kühlungs- und Belüftungsströme im Rechenzentrum hat, musste aufgezeichnet und in das Analysetool eingegeben werden. Nach fünf Arbeitstagen waren die HP-Spezialisten im Rechenzentrum bei H3G fertig, nach weiteren vier Wochen und zahlreichen Simulationsdurchgängen lag die Datenauswertung vor.


Im Endbericht der Analyse, der Ende Jänner 2008 präsentiert wurde, schlüsselte HP die gesamten Potenziale auf. „Kurzfristig sind mit kleinen, baulichen Verbesserungen bei H3G rund 15 Prozent an Energiekosten einzusparen“, erklärt Hackner. Wie einfach Kosten gespart werden können, erläutert Hackner am Beispiel Doppelboden: Hier wird in Rechenzentren meist die gesamte Kühlluft eingeblasen und zu den Servern geleitet. Gleichzeitig verlaufen im Boden Kabel, die die Server mit Strom bzw. dem Netzwerk verbinden. „Wenn man bedenkt, dass aus einem nicht verschlossenen Kabelausschnitt – also dort, wo die Kabel aus dem Boden in den Serverraum treten – rund 200 bis 300 Watt Kühlleistung ungenutzt entweichen, lässt sich erahnen, welches Einsparpotenzial in gesamten Rechenzentren vorhanden ist“, beschreibt Hackner.


Erste Empfehlungen für H3G waren deshalb, die überflüssigen Klimaanlagen auszuschalten, die Lochplatten, d.h. die Lüftungszufuhr zu den einzelnen Servern im Doppelboden zu optimieren sowie die Leerräume in den Serverracks mit Blenden zu versehen. Mittelfristig – so der HP-Vorschlag – könnten die Rackreihen richtig im Sinne der Energieeffizienz angeordnet, die dort noch bestehenden Lücken gefüllt sowie eine Doppeldecke eingezogen werden.
Welche Schritte und bauliche Veränderungen bei H3G realisiert werden, wird gerade eruiert. Die Temperatur im Raum jedenfalls haben Trionow, Burkert & Co. schon angepasst. Alle acht „unnötigen“ Klimaanlagen wurden dazu jedoch nicht heruntergefahren, da es im Verbund der Kühlaggregate zu weiteren Problemen kommen könnte. Für Hackner durchaus nachvollziehbar: „Mit dem Thermal Assessment zeigen wir allein die Potenziale im Serverraum auf. Welche Vorschläge dann wirklich umgesetzt werden, liegt allein in den Händen von H3G. Wir begleiten hier die Entscheidungsfindung des Kunden mit unserem Expertenwissen.“


Über H3G
Hutchison 3G Austria GmbH startete im Mai 2003 unter der Marke 3 als einziger reiner UMTS- Anbieter in Österreich. 3 bietet sowohl Multimedia-Produkte wie Videofonie, Musikvideos und Fernsehen am UMTS-Handy als auch alle Möglichkeiten der klassischen Mobilkommunikation (Sprachtelefonie, SMS, MMS). Auf jedem 3Handy finden sich u. a. 34 Mobile-TV- und Radio-Kanäle, die rund um die Uhr gratis zur Verfügung stehen. Als weltweit erster Betreiber hat 3 auf ausgewählten Handys im Mai 2007 HD MobileTV für noch bessere Bildqualität eingeführt. Neben hochwertigen Endgeräten und Datenprodukten für schnelles mobiles Breitbandinternet wurde das Portfolio von 3 im Mai 2007 um die „X-Series“ erweitert: Beliebte Internetdienste wie Skype, Yahoo, Google, eBay, Windows Live, Sling und Orb stehen damit gebündelt auf ausgewählten 3Handys zur Verfügung. 3 hat in Österreich über 475.000 Kunden (Stand: August 2007), weltweit zählt die 3G-Gruppe 15,9 Mio. Kunden. Hutchison 3G Austria GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen von Hutchison Whampoa Limited in Hongkong. Weitere Informationen über H3G finden Sie im Internet unter http://www.drei.at.


Über HP
HP hat es sich zum Ziel gesetzt, den Umgang mit Technologien für alle seine Kunden zu vereinfachen – für Privatkunden bis hin zu Großunternehmen. Mit einem Angebotsportfolio, das Lösungen für Drucken, Personal Computing, Software, Services und IT-Infrastruktur umfasst, gehört HP zu den weltweit größten IT-Unternehmen. In den letzten vier Quartalen (01.02.2007 - 31.01.2008) erzielte HP weltweit einen Umsatz von 107,7 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen über HP (NYSE, Nasdaq: HPQ) finden Sie im Internet unter http://www.hp.com und auf der österreichischen Website unter http://www.hp.com/at.

About HP Inc.

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