Pressemitteilung: 09. Oktober 2008

Thermal Assessment von HP beweist: mobilkom austrias Rechenzentrum ist „grün“

Ergebnis der HP-Analyse: mobilkom austria verfügt über eines der modernsten Rechenzentren in Österreich
Am Anfang des Beratungsprozesses durch die HP-Experten stand das Ziel von mobilkom austria, sich einem internationalen Benchmark-Vergleich in Sachen Energieeffizienz zu stellen und die laufenden Energiekosten des Rechenzentrums weiter zu senken. Die Hochverfügbarkeit der Systeme musste dabei natürlich gewährleistet bleiben, schließlich laufen über das analysierte Rechenzentrum zahlreiche geschäftskritische Applikationen. Im Raum stand außerdem die Frage, wie sich die nächsten Investitionen am energieeffizientesten in die bestehende Struktur einpassen lassen. Das klare Ergebnis der HP-Analyse: Das Rechenzentrum der mobilkom ist mit einem PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) von 1,99-2,5 bereits auf einem sehr hohen Energieeffizienzlevel. Dieser Wert wurde durch bereits umgesetzte und konsequent weiter verfolgte Energiesparmaßnahmen mit minimalem Kostenaufwand erreicht. Ein permanentes Monitoring aller Bereiche des Rechenzentrums hilft, die Entwicklung des Energieverbrauchs ständig im Auge zu behalten. Neben dem „grünen“ Gedanken rechnet man beim österreichischen Marktführer im Mobilfunk auch mit handfesten Einsparungen bei den Energiekosten von bis zu 100.000 Euro pro Jahr. Dies ist das Resultat einer konsequent verfolgten Konsolidierungsstrategie von mobilkom austria, die seit Jahren die Betrachtung der total cost of ownership über die physische Serveranzahl stellt.


„Ein PUE von 2,0 heißt, dass 50 % der eingesetzten Energie tatsächlich für den Betrieb des IT Equipments (Storage, Server, Monitore, etc.) verwendet wird. Im österreichischen Durchschnitt verwenden Rechenzentren zwei Drittel des Stroms für den Betrieb der IT fremden Ausstattungen, wie Klimaanlagen, Generatoren, etc. Das ist im internationalen Vergleich bereits ein hervorragender Wert für ein über Jahre gewachsenes Rechenzentrum“, weiß Mag. Barbara Hackner von HP Österreich zu berichten. Nun galt es, mit Feinjustierungen weitere Sparpotenziale auszuloten und nutzbar zu machen. Ein Grund für die bereits guten Ausgangswerte liegt nicht zuletzt an der bereits vor einiger Zeit getroffenen Entscheidung von mobilkom austria Virtualisierungstechnologien im Rechenzentrum einzusetzen – wobei ebenfalls schon viele Lösungen und Know-how von HP zum Einsatz kamen. Wo man früher für einzelne Anwendung eigene Server brauchte, können heute virtualisierte IT-Strukturen flexibel an den Bedarf angepasst werden. Das spart Equipment und damit Strom.


Allerdings muss der Energieverbrauch des Rechenzentrums dauernd im Auge behalten werden – nicht nur aufgrund stark steigender Strompreise. Dabei ist das Thermal Assessment von HP ein Service, das auch für ein schon einige Jahre bestehendes Rechenzentrum Sinn macht und die weitere Planung erleichtert. Aus dem Empfehlungskatalog kann der Rechenzentrumsbetreiber jene Maßnahmen wählen, die im Augenblick leistbar und sinnvoll sind – zusätzlich gibt es wertvolle Tipps für den weiteren Ausbau. Die Amortisationszeit für dieses Service liegt praktisch immer innerhalb weniger Monate. Das ist gut für die Umwelt und optimal für das Unternehmen.


Das Energiesparpotenzial im Rechenzentrum von mobilkom austria
Das Thermal Assessment von HP zeigte mobilkom austria ein zusätzlich realisierbares Energiesparpotenzial von 420.000 kWh. Dies entspricht dem Energiebedarf von immerhin 50 Einfamilienhäusern. Im Projekt wurden zudem „Energiefresser“ wie Hindernisse in der Luftzirkulation identifiziert und Verbesserungsansätze zur optimalen Nutzung und Anordnung der bestehenden Klimaanlagen geliefert. Auf kurze Sicht brauchte es dann bei mobilkom austria nur einfache Maßnahmen. Mittel- und längerfristig sind jedoch größere Veränderungen sinnvoll, um das Optimum zu erreichen: Die warme Luft soll am kürzesten Weg zu den Klimaanlagen gelangen. Dadurch kann die Überkühlung mittels Standby-Schaltung der Klimaanlagen schrittweise zurückgefahren werden. „Nach einem Thermal Assessment muss natürlich nicht das komplette Rechenzentrum umgebaut werden. Oft braucht es nur kleine Änderungen, die meist eine erstaunlich große Wirkung haben“, so Barbara Hackner, HP Österreich. HP baute das Wiener Rechenzentrum von mobilkom austria im HP Lab in Puerto Rico nach. Die verschiedenen Luftströmungsszenarien des Rechenzentrums wurden im HP Lab simuliert und durchgespielt. Jedes noch so kleine Luftstromhindernis wurde erfasst und in der Simulation berücksichtigt. Dabei spielt die Herkunft der Systeme beim Thermal Assessment keine Rolle – HP Experten greifen auf eine Datenbank aller verfügbarer Geräte aller Hersteller zu.


Über HP
HP hat es sich zum Ziel gesetzt, den Umgang mit Technologien für alle seine Kunden zu vereinfachen – für Privatkunden bis hin zu Großunternehmen. Mit einem Angebotsportfolio, das Lösungen für Drucken, Personal Computing, Services, Software und IT-Infrastruktur umfasst, gehört HP zu den weltweit größten IT-Unternehmen. HP hat die Akquisition von EDS (Electronic Data Systems Corporation) am 26. August 2008 abgeschlossen. Weitere Informationen über HP (NYSE, Nasdaq: HPQ) finden Sie im Internet unter http://www.hp.com und auf der österreichischen Website unter http://www.hp.com/at.


Über mobilkom austria
mobilkom austria wurde 1996 gegründet und ist seither das erfolgreichste Unternehmen der Telekom Austria Gruppe. mobilkom austria ist mit 4.3 Mio. Kunden und einem Marktanteil von 42,5 % Österreichs führender Mobilfunkbetreiber. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von EUR 1.660,2 Mio., ein bereinigtes EBITDA von EUR 580,7 Mio. und ein Betriebsergebnis von EUR 329,0 Mio. Um diesen Erfolg auch weiterhin sicherzustellen, steht bei mobilkom austria der Kunde und das Verständnis für seine Wünsche im Vordergrund. Ziel ist es, den Menschen innovative Dienste anzubieten, die Zeit und Lebensqualität schenken. mobilkom austria ist nicht nur in Österreich erfolgreich. Die mobilkom austria group besteht aus mobilkom austria (Österreich), velcom (Weißrussland), Mobiltel (Bulgarien), Vipnet (Kroatien), Si.mobil (Slowenien), mobilkom liechtenstein (Liechtenstein) Vip mobile (Serbien) und Vip operator (Mazedonien). 8.230 MitarbeiterInnen betreuen mittlerweile 16,468Mio. Kunden. Der Know-how Transfer innerhalb dieser Gesellschaften und Märkte ermöglicht die rasche Entwicklung und Implementierung sämtlicher Produkte und Services in der gesamten Gruppe. Die mobilkom austria group sieht sich als starker regionaler Player, der auf die lokalen Bedürfnisse des jeweiligen Marktes eingeht.

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