HP: Neue Netzwerk-Architektur bricht Silos auf

HP FlexNetwork ist eine neue einheitliche Architektur für die Netzwerke in Rechenzentren, Standorten und Filialen. In der Vergangenheit haben Unternehmen für verschiedene Netzwerk-Anforderungen separate Infrastrukturen aufgebaut und das Netzwerk damit komplex und unflexibel gemacht. HP FlexNetwork führt diese Silos durch Modularisierung, konsistente Netzwerk-Protokolle und einheitliches Management zusammen. Das vereinfacht und beschleunigt die Anpassung der gesamten Infrastruktur und versetzt Unternehmen und Verwaltungen in die Lage, neuen Anforderungen wie Multimedia, Virtualisierung, Mobilität und Cloud gerecht zu werden.

FlexNetwork besteht aus den drei Bausteinen FlexFabric, FlexCampus und FlexBranch und der Verwaltungsebene FlexManagement. Neben bereits verfügbaren Netzwerk-Produkten umfasst sie auch folgende Neuankündigungen:

— den Core-Switch HP A10500, der 100 Gigabit Ethernet (GbE) unterstützt und für Multimedia-Inhalte optimiert ist;
— die TippingPoint-Appliance S6100N mit einer tiefgreifenden Paketanalyse (Deep Packet Inspection, DPI) für physikalische und Cloud-Umgebungen;
— sowie die neue Version 5.0 von HP Intelligent Management Center für die einheitliche Verwaltung der virtuellen und physikalischen Netzwerk-Umgebung.

„Der mobile Zugriff auf das Unternehmens-Netzwerk wird immer wichtiger. Dies kann jedoch zu Engpässen und Sicherheitsrisiken führen“, sagt Dieter Kittenberger, Country Manager Enterprise Server, Storage und Networking HP Österreich. „Mit der Architektur HP FlexNetwork kann das gesamte Netzwerk einschließlich Betriebssystem und Zugangskontrolle mit einer einzigen Software verwaltet werden. Hinzu kommt, dass Ressourcen einfach nach Bedarf zugeordnet werden können und auch virtualisierte Umgebungen sicher vor Angriffen geschützt sind.“

Die Architektur HP FlexNetwork
Unternehmen und Behörden haben in der Vergangenheit getrennte Bereiche innerhalb des Netzwerks aufgebaut – beispielsweise spezielle IT-Komponenten für die Anbindung der Zweigstellen an die zentrale IT. Betrieb und Verwaltung der Infrastruktur sind dadurch komplex und aufwendig geworden. HP hilft Unternehmen dabei diese Bereiche mit FlexNetwork zusammenzuführen. HPs Netzwerk-Architektur besteht aus vier modularen Bausteinen:

— FlexFabric verbindet die Server über eine einzige Komponente an jedes Netzwerk, egal ob Fibre Channel, Ethernet oder iSCSI. FlexFabric unterstützt sowohl virtuelle als auch physikalische Umgebungen und hilft damit beim Aufbau hybrider Cloud-Umgebungen.
— FlexCampus umfasst die komplette Netzwerk-Infrastruktur für große Unternehmens-Standorte – auch über Gebäudegrenzen hinweg. FlexCampus verbindet Server, Speicher, Anwendungen und Endgeräte über eine leistungsstarke Architektur. Die Lösungen von HP FlexCampus bieten hohen Durchsatz und niedrige Latenzzeiten in kabelgebundenen und drahtlosen Umgebungen. Eine identitätsbasierte Zugriffskontrolle auf das Netzwerk verbessert die Sicherheit.
— FlexBranch umfasst Hard-, Software und Netzwerkfunktionen für Filialen. Zu FlexBranch zählt beispielsweise HP Branch Office Networking für den Zugriff auf Geschäftsanwendungen über Weitverkehrsnetze (WAN). Damit können Mitarbeiter in der Filiale mit der gleichen Qualität auf zentral gehostete Geschäftsapplikationen zugreifen wie ihre Kollegen in der Zentrale. 
— FlexManagement ermöglicht die einheitliche Verwaltung des kompletten Netzwerks über einzelne Netzwerk-Silos und Standorte hinweg. Wichtiger Bestandteil davon ist die Software HP Intelligent Management Center 5.0, die einen einheitlichen Blick in physikalische und virtualisierte Netzwerke ermöglicht und die Service-Bereitstellung beschleunigt.

Neuer Core-Switch für FlexNetwork
Die Übertragung von Videos und Multimedia-Inhalten sowie die zunehmende Virtualisierung in den Rechenzentren belasten Unternehmens-Netze. Nur mit schnellen Reaktionszeiten und hohen Durchsatzraten können die Netze auch künftig die Leistungsfähigkeit der Rechenzentren garantieren. Der Campus-Core-Switch HP A10500 bietet eine Latenzzeit von drei Mikrosekunden und hat 128 Ports mit je 10 GbE. In Verbindung mit der hohen Portdichte eignet sich der HP A10500 besonders für die Übertragung von Multimedia-Inhalten wie hochauflösende Videos.

Mit der fehlertoleranten Virtualisierungstechnologie Intelligent Resilient Framework lassen sich zwei Switches HP A10500 zu einem virtualisierten Switch mit 208 Ports zu je 10 GbE bei vollem Durchsatz (Wirespeed) verbinden. Damit eignet er sich speziell für große Standorte. Durch neue Anschlusskarten unterstützt der A10500 bis zu 100 GbE.

FlexCampus umfasst auch komplett überarbeitete Anschlusskarten für die Switches HP E5400 und E8200. Diese ermöglichen im Vergleich zu Konkurrenzprodukten 90 Prozent niedrigere Latenzzeiten und sechsmal höheren Durchsatz. Für den mobilen Zugriff stehen die kürzlich vorgestellten Access Points E-MSM460 und E-MSM466 mit einem Durchsatz nah an geswitchter Bandbreite zur Verfügung. Die Access Points übertragen bis zu 15 HD-Videostreams gleichzeitig, etwa doppelt so viel wie vergleichbare Access Points von Konkurrenten.

FlexManagement: Einheitliche Verwaltung von physischen und virtuellen Netzwerken über HP IMC
Die Verwaltung des Netzwerks ist oftmals komplex und zeitraubend: HPs größter Mitbewerber auf dem Netzwerk-Markt benötigt beispielsweise 30 unterschiedliche und eigenständige Werkzeuge für das Management seiner Netzwerk-Produkte. HP bietet mit dem Intelligent Management Center (IMC) ein Werkzeug für die Verwaltung der gesamten Netzwerk-Umgebung, von der Zugriffskontrolle einzelner Endgeräte bis ins Rechenzentrum. Mit IMC 5.0 unterstützt HP das komplette Portfolio von HP Networking sowie über 2.600 Netzwerk-Produkte von 35 Herstellern. Damit senkt HP die Risiken einer Migration von proprietären Netzwerken zur offenen, standardbasierten Architektur HP FlexNetwork.

IMC 5.0 entdeckt virtuelle Switches und Server automatisch und stellt den Bezug zum physikalischen Netzwerk her. Administratoren erkennen kontinuierlich, welche virtualisierten Prozesse aktuell welche physikalischen Ressourcen nutzen. Das ist die Grundlage für ein einheitliches Management.

Eine der nächsten Versionen von IMC wird Netzwerk-Informationen direkt mit Server-Informationen aus Virtual Connect synchronisieren. So lässt sich die Erstellung von Server-Profilen automatisieren. Dies ist ein wichtiger Schritt, um Cloud-Ressourcen über Server- und Netzwerkgrenzen hinweg mit einem Knopfdruck zuweisen zu können.

TippingPoint: IPS-Appliance schützt virtuelle, physische und Cloud-Umgebungen
Durch die zunehmende Virtualisierung steigt der Datenverkehr im Rechenzentren weiter. Für eine lückenlose Überwachung des Datenverkehrs müssen Intrusion-Prevention-Systeme (IPS) eine hohe Bandbreite unterstützen. Die neue IPS-Appliance HP TippingPoint IPS S6100N bietet bis zu 16 Gbit/s Deep Packet Inspection und kann für noch höheren Durchsatz und Verfügbarkeit auch im Cluster betrieben werden. HP hat den Durchsatz im Vergleich zum Vorgänger-Modell um 60 Prozent gesteigert. Mit dem kürzlich vorgestellten vController ist die Einbindung auch in virtuelle Server nahtlos möglich. Unternehmen schützen ihre IT damit in zunehmend virtualisierten Umgebungen noch besser.

Weitere Informationen zum HP TippingPoint IPS S6100N: http://h17007.www1.hp.com/us/en/whatsnew/040511-1.aspx

Preise und Verfügbarkeit
Der Switch HP A10500 ist voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2011 erhältlich. Der Listenpreis für Europa beginnt bei 48.000 US-Dollar.
Intelligent Management Center 5.0 ist ab sofort weltweit erhältlich. Der europäische Listenpreis liegt bei 5.419 Euro.
Die Appliance HP TippingPoint IPS S6100N ist ab sofort weltweit verfügbar. Der Listenpreis für Europa wird auf Anfrage kommuniziert.

Mehr Informationen zu HP Networking: www.hp.com/networking

Mehr Informationen zu HP FlexNetwork: http://h17007.www1.hp.com/us/en/whatsnew/020511.aspx

Mehr Informationen zu HP FlexManagement: http://h17007.www1.hp.com/us/en/solutions/network-management/

Mehr Informationen zu HP FlexBranch: http://h17007.www1.hp.com/us/en/solutions/branch-office/index.aspx

Mehr Informationen zu HP FlexFabric: http://h17007.www1.hp.com/us/en/solutions/datacenter/index.aspx

Mehr Informationen zu HP Intelligent Management Center: http://h10010.www1.hp.com/wwpc/us/en/sm/WF05a/18964-18964-427972-12931-4172290-4176520.html

Mehr Informationen zu HP Virtual Connect: http://h18004.www1.hp.com/products/blades/virtualconnect/index.html


Pressekontakt:

Mag. Barbara Werwendt, HP
+43 1 81118 2099
barbara.werwendt@hp.com

Boris Beker, Chapter 4
+43 1 599 32 48
b.beker@chapter4.at

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