Vom Kopierer zum Multifunktionsdrucker

16/01/2018Lesezeit 2 Minuten

Kopierer sind unterschätzte Bürogeräte. Als der Patentanwalt Chester Carlson Ende der 1930er das Prinzip der Fotokopie erfand, lagen das kommerzielle Internet und der PC noch in ferner Zukunft. Heute sind Multifunktionsdrucker von digitaler Technik geprägt. Sie sind als Datenendpunkte und Büroanlagen komplett neu erfunden worden.

Kopierer und Drucker werden eins

Geräte, die die herkömmliche Xerographietechnik verwenden, sind teuer und schwer zu warten. Traditionelle Kopierer verfügen außerdem über viele bewegliche Teile, die fehleranfällig und schwer zu ersetzen sind. Inzwischen leben wir aber im Zeitalter der digitalen Druck- und Scantechnik. Wir nutzen Geräte, die nicht nur vervielfältigen, sondern auch digitalisieren können. Das bedeutet unter anderem, dass erfasste Dokumente auch gespeichert und zu einem späteren ausgedruckt werden können. Man kann sie sogar mit Metadaten versehen, sodass auch nach dem Dokumenteninhalt gesucht werden kann.

Cloud-basierte Überwachung

Damit das geht müssen die Geräte vernetzt sein. Aber Vernetzung bietet noch viel mehr: A3 Multifunktionsdrucker werden häufig über einen Leasing-Vertrag erworben. Je mehr Leistungen im Wartungsvertrag vereinbart sind, desto höher sind die Leasing-Kosten für den Endverbraucher. Ist der Kopierer teil eines Netzwerks sinken die Kosten wiederum.

Durch den Anschluss des Kopierers an einen Cloud-basierten Kontrollservice kann der System-Anbieter auch den Status der im Kopierer eingebauten Bauteile überwachen. Mithilfe einer vorausschauenden Diagnose-Software kann er Probleme aufdecken, bevor sie den Betrieb stören. Das spart unnötige Kundendiensttermine. Solche Geräte teilen außerdem laufend den Toner- und Papierverbrauch und melden rechtzeitig wenn diese nachgefüllt werden müssen.

Fokus auf Sicherheit

Zusätzlich zur Netzwerkfunktionalität, sind die meisten digitalen Firmenkopierer inzwischen mit einer Festplatte ausgestattet. Dort lagern Kopien aller vervielfältigten Dokumente. Darüber hinaus werden auch große Mengen an Metadaten zu diesen Dokumenten gespeichert. All das ist für Hacker ein gefundenes Fressen. Denn in der Vergangenheit wühlten Datendiebe in Papierkörben, um sich Zugang zu geheimen Dokumenten zu verschaffen. Heute können sie bequem auf die Festplatte eines Kopierers zugreifen, indem sie entweder direkt das Firmennetzwerk hacken oder Geräte, die entsorgt bzw. deren Leasing-Vertrag ausgelaufen ist, durchforsten.

In der Vergangenheit wurden Kopierer sogar erst nachträglich mit Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Da Datendiebe aber immer gerissener werden, muss dies schon bei der Entwicklung von Kopierern berücksichtigt werden. Nicht nur Hersteller sind verantwortlich, Kopierer mit einer integrierten Datenverschlüsselung und Datenlöschfunktion auszustatten, auch die Sorgfaltspflicht jedes Kunden ist gefragt.

Verfügbarkeit, Sicherheit, Effizienz und Content-Verwaltung – seit den 1930ern hat sich technisch viel getan. Innovative Drucker und Kopierer wie der A3 Multifunktionsdrucker von HP wurden für Managed Print Services entwickelt und verändern die Arbeitsweisen in den Büros der Zukunft.

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