Pressemitteilung: 10. Juni 2014
Themen:

Neue HP-Systemfamilie für HPC und Supercomputing

HP Apollo setzt neue Maßstäbe bei Leistung, Energiebedarf und Kühlung – geeignet für Rechenzentren aller Größen

LAS VEGAS/BÖBLINGEN, 10. Juni 2014 – HP hat auf der Hausmesse Discover in Las Vegas neue Systeme für High Performance Computing (HPC) vorgestellt. Die neue Systemfamilie HP Apollo ist bis zu vier Mal leistungsfähiger als herkömmliche Rack-Server (1) und braucht dabei weniger Platz und Energie.

Die Apollo-Systeme kombinieren einen modularen Aufbau mit hocheffizienten Technologien für die Energieverteilung und Kühlung. Das ermöglicht eine höhere Leistung und Dichte bei geringeren Gesamtbetriebskosten.

HP Apollo baut auf HPs starker Position auf dem Server-Markt auf. Seit Jahren ist HP führend in der Entwicklung von x86-Servern, Blade-Servern und den extrem energiesparenden, Software-definierten Servern HP Moonshot. Das neue Portfolio HP Apollo umfasst:

• HP Apollo 6000: ein luftgekühltes System, das höchste Leistung und Effizienz bietet und HPC für eine Vielzahl von Firmen nutzbar macht.
• HP Apollo 8000: ein Supercomputer, der eine hohe Rechenleistung mit einer neu gestalteten Wasserkühlung verbindet, die für einen extrem niedrigen Energieverbrauch sorgt.
• Umfangreiche Dienstleistungen für HP Apollo umfassen Finanzierung, Bedarfsanalysen, Inbetriebnahme und das Support-Angebot HP Datacenter Care. Mittels HP Apollo 6000 & 8000 Servers Financing können Unternehmen Apollo-Systeme mit flexiblen monatlichen Raten kaufen. Support-Services erleichtern den Umstieg, indem sie den Betrieb des Alt- und des Neusystems unterstützen.

„Die Nachfrage nach HPC-Anwendungen wächst branchenübergreifend. Heutige Rechenzentren sind aber nicht in der Lage, den Bedarf an Platz, Energie und Infrastruktur zu decken, um solche hohen Rechenleistungen zu unterstützen“, sagt Antonio Neri, Senior Vice President und General Manager des Geschäftsbereichs Server und Networking bei HP. „Nur HP verfügt über das Know-how, das Portfolio, die Dienstleistungen und das Support-Angebot, um heute den Supercomputing-Markt zu transformieren und das Tempo für die Innovationen von morgen zu beschleunigen.“

HP Apollo 6000: HPC-Leistung für Unternehmen

HP Apollo 6000 hat ein flexibles Rack-Design, das mithilfe einer breiten Auswahl an Adaptern an die spezifischen Anforderungen vieler Anwendungen angepasst werden kann, beispielsweise die automatisierte Erstellung von Entwürfen oder die Risikoanalyse im Finanzsektor.
Das Gehäuse des HP Apollo 6000 Systems verfügt über eine neugestaltete und äußerst leistungsfähige Luftkühlung. Die redundante Stromversorgung erfolgt über zusätzliche Einschübe, die mit dem HP Advanced Power Manager verwaltet werden. In einem einzelnen Rack können damit bis zu 160 Server betrieben werden. Verglichen mit Blade-Servern der gleichen Klasse, bieten Apollo-6000-Server höhere Leistung und Effizienz bei geringerem Platzbedarf. Sie verbrauchen bis zu 46 Prozent weniger Strom und senken so die Gesamtbetriebskosten (2).

„Wir beobachten eine Leistungssteigerung von 35 Prozent bei unseren Anwendungen für die Entwurfsautomatisierung elektronischer Systeme“, sagt Kim Stevenson, Chief Information Officer bei Intel. „Wir haben mehr als 5.000 dieser Server in Betrieb genommen, die auf einer Intel-Architektur beruhen. Damit haben wir eine höhere Rack-Dichte und Energieeffizienz erreicht und bieten zugleich unseren Ingenieuren eine höhere Anwendungsleistung für die Chip-Konstruktion.“

HP Apollo 8000: Wasserkühlung für höchste Energieeffizienz

Die Kühlung mit Wasser ist eintausend Mal effizienter als die Kühlung mit Luft. Aber die komplizierte Entwicklung und das Risiko, teure HPC-Systeme zu beschädigen, haben Wasserkühlung unattraktiv gemacht. Neue, patentierte Technologien von HP ermöglichen jetzt eine risikofreie Wasserkühlung.

Das Apollo-8000-System ist der weltweit erste Supercomputer, der zu einhundert Prozent wassergekühlt ist und über eine eingebaute Technologie zum Schutz der Hardware verfügt. Es wird in einem skalierbaren Rack ausgeliefert, das bis zu 144 Server pro Rack aufnehmen kann. Damit leistet das System vier Mal so viele Teraflops pro Rack wie luftgekühlte Modelle. Die energieeffiziente Konstruktion hilft Unternehmen dabei, pro Jahr bis zu 3.800 Tonnen CO2-Ausstoß in ihren Rechenzentren zu vermeiden (3).

Das warme Wasser aus der System-Kühlung können Kunden auch als Wärmequelle für ihre Gebäude nutzen. Das U.S. National Renewable Energy Labs (NREL) baute mit dem HP Apollo 8000 eines der umweltfreundlichsten Rechenzentren der Welt, in dem die Abwärme der Supercomputer dazu genutzt wird, die angrenzenden Büros und Laborräume zu heizen. „Wir erwarten, dass wir dank der Effizienz von HP Apollo 8000 pro Jahr 800.000 US-Dollar an Betriebskosten einsparen werden“, sagt Steve Hammond, Direktor des Computational Science Center bei NREL. „Zusätzlich sparen wir durch die Nutzung der System-Abwärme schätzungsweise 200.000 US-Dollar, die wir sonst für das Heizen der Räume aufbringen müssten.“

HP Helion Self-Service HPC: HPC on Demand

Um die steigende Nachfrage nach HPC zu bedienen, bietet HP mit HP Helion Self-Service HPC jetzt auch eine Private-Cloud-Lösung auf Grundlage der Cloud-Plattform HP Helion OpenStack. Der Dienst stellt HPC-Ressourcen über ein Selbstbedienungsportal mit nutzerfreundlicher Anwendungsoberfläche zu Verfügung. Kunden können die Lösung selbst verwalten oder von HP verwalten lassen und dabei nutzungsbasiert zahlen.

Preise und Verfügbarkeit

HP Apollo 6000 und HP Apollo 8000 sind ab sofort bestellbar bei HP und bei Channel-Partnern. Preise auf Anfrage.

HP Helion Self-Service HPC wird im Juni 2014 verfügbar sein. Eine modulare Preisstruktur ermöglicht es jedem Unternehmen, eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösung aus Funktionen und Services zu erhalten.

In Deutschland wird HP die Apollo-Systeme im Rahmen der International Supercomputing Conference in Leipzig zum ersten Mal präsentieren (http://www.isc-events.com/isc14/).

Bildmaterial zu dieser Meldung unter https://flic.kr/s/aHsjYFX5xj

Rechenzentrums-Highlights auf der HP Discover

Um Kunden beim Umstieg auf den New Style of IT zu unterstützen, hat HP auf der HP Discover in Las Vegas außerdem eine Reihe neuer Lösungen für das Rechenzentrum vorgestellt, die effizient sind, einfach zu betreiben und zukunftssicher. Dazu gehören unter anderem Neuerungen beim All-Flash-Array HP 3PAR StoreServ 7450, neue Lösungen für Backup, Wiederherstellung und Archivierung, die HP Virtual Cloud Networking (VCN) SDN Application und neue Rechenzentrumsswitche der Serie FlexFabric 7900 sowie Neuerungen bei der Management-Software HP OneView und bei der Dienstleistung HP Datacenter Care Flexible Capacity. Weitere Informationen unter http://www8.hp.com/us/en/hp-news/press-kit.html?id=1669697#.U5aeZig09IQ.

Fußnoten

(1) Beruht auf HP-internen Schätzungen. HP Apollo 8000 leistet vier Mal so viele Teraflops pro Quadratfuß wie eine Höheneinheit hohe Rack-Server von IBM, wenn man die Rack- und Energiedichte betrachtet und die gleichen Prozessoren zugrunde legt.
(2) HP-interne Schätzungen, Vergleich mit Dell M620.
(3) HP-interne Schätzungen, Vergleich des HP Apollo 8000 mit einem luftgekühlten Rechenzentrum mit einer Stromaufnahme vom drei Megawatt. Eine standardisierte Nachhaltigkeitsformel wurde genutzt, um die CO2-Einsparungen in Tonnen auszurechnen, ausgehend von den eingesparten Kilowattstunden und auf Grundlage realer Analysen von Rechenzentren. 

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