Pressemitteilung: 25. August 2014
Themen:

HP stellt auf der VMworld neue Speicherlösungen für das Software Defined Datacenter vor

- HP StoreVirtual VSA jetzt mit OpenStack-Integration
- All-Flash-Einstiegslösung verbessert Anwendungsleistung bei niedrigen Anschaffungskosten

BÖBLINGEN, 25. August 2014 – HP stellt neue Speicherlösungen für das Software Defined Datacenter (SDDC) vor, die den Einsatz von Scale-out-Speichersystemen in Cloud- und virtuellen Server-Umgebungen erleichtern. Ebenfalls neu ist ein All-Flash-Array der Einstiegsklasse, mit dem sich die Anwendungsleistung kostengünstig steigern lässt.

IT-Abteilungen und Dienstleister stehen unter immer größerem Zeit- und Kostendruck. Aus diesem Grund entscheiden sich viele für Cloud-Lösungen oder SDDC. Dafür benötigen sie moderne Speicherplattformen, die höhere Effizienz und bessere Kontrolle ermöglichen.

Um diesen Bedarf zu decken, bringt HP die HP StoreVirtual Virtual Storage Appliance (VSA) als vollständig integrierte Speicherlösung für HP Helion OpenStack und die HP Helion OpenStack Community Edition. Damit baut HP seine Marktführerschaft im Bereich Software Defined Storage (1) weiter aus.

HP verbessert außerdem die Hypervisor-Integration des HP StoreVirtual Storage und bringt eine neue Lizenz für die HP StoreOnce VSA heraus, die die Backup-Kosten für kleine Standorte und Zweigniederlassungen um 86 Prozent reduzieren (2).

Das neue HP 3PAR StoreServ 7200 All-Flash Starter Kit ermöglicht es Nutzern, bei niedrigen Einstiegskosten von der hohen Leistung von Flash-Speicher zu profitieren. Mit Preisen ab 35.000 Euro (3) kostet es nur halb so viel wie vergleichbare All-Flash-Einstiegsarrays anderer Anbieter (4). Zudem wird HP weiterhin mit VMware zusammenarbeiten, um HP 3PAR StoreServ Storage in VMwares geplante Speicherarchitektur Virtual Volumes (VVols) zu integrieren.

„Kunden setzen vermehrt auf das Software Defined Datacenter und müssen dabei Lücken in traditionellen hardwarebasierten Speicherlösungen überwinden“, sagt David Scott, Senior Vice President und General Manager bei HP Storage. „Storage-Lösungen von HP bieten Kunden Flexibilität: kostengünstiges Software Defined Storage mit VSAs oder höchste Leistung mit All-Flash und den begleitenden Services. Beide Lösungen lassen sich mit den gleichen Tools verwalten.“

HP StoreVirtual VSA: flexible Hypervisor- und Cloud-Anbindung

Damit softwarebasierte Speicherlösungen flexibel einsetzbar sind, unterstützt HP StoreVirtual VSA alle physischen Server und jedes externe Speichersystem mit Hypervisor-Schnittstelle. Sie unterstützt jetzt auch Linux Kernel-based Virtual Machine (KVM) sowie VMware vSphere und Windows Server mit Hyper-V (5). Um die Verwaltung von Cloud-Diensten zu automatisieren, verfügt HP StoreVirtual Storage – als virtuelle und als physische Speicherlösung – über eine aktualisierte Cinder-Schnittstelle zur Unterstützung der OpenStack-Orchestrierung sowie über vollumfängliche RESTful APIs. Diese Erweiterungen ermöglichen hochverfügbaren Scale-Out-Speicher für Cloud-Umgebungen. Durch die Integration der Speichersoftware HP StoreVirtual VSA in das Portfolio HP Helion Cloud kann HP außerdem voll funktionsfähigen Software Defined Storage anbieten.

Neben HP Helion können Kunden auch andere Plattformen wählen, um Verwaltung und Orchestrierung von Speicher für virtuelle Server und Cloud-Umgebungen zu vereinfachen. Die Plug-ins HP OneView for VMware vCenter und HP StoreFront Manager for Microsoft ermöglichen eine assistentengestützte Installation, Konfiguration und Überwachung des VSA-basierten Speichers. Eine VSA kann innerhalb von wenigen Minuten eingerichtet werden. Dies ermöglicht es, 32 Server in der Zeit bereitzustellen, die zur Bereitstellung eines einzigen Servers ohne VSA nötig ist (6).

Nutzer von HP StoreVirtual Storage erhalten mit dem HP StoreFront Analytics Pack for VMware vCenter Operations Manager (vCOPS) sofort einen detaillierten Überblick über Leistung, Kapazität und Systemstatus ihrer virtuellen und physischen Appliance. Damit hohe Speicherkapazitäten dauerhaft genutzt werden können, wird HP StoreVirtual Storage die Rückgewinnung von Speicherplatz in VMware- und Microsoft-Umgebungen unterstützen. Ungenutzte Speicherkapazitäten werden automatisch frei, sobald virtuelle Maschinen und andere Dateien gelöscht werden. Zusätzlich erhöht ein verbessertes HP StoreVirtual Multipathing-Erweiterungsmodul für VMware-Umgebungen den Datendurchsatz um bis zu 58 Prozent und verringert die Netzwerklatenzzeit. Das verbessert die Leistung von Flash-Medien und Storagesystemen, die über mehrere Standorte eingesetzt werden (7).

Risiken reduzieren und Kosten für Datensicherung senken

Um die Kosten für die Datensicherung an kleinen Standorten zu senken, bringt HP eine HP StoreOne VSA mit 4 Terabyte Kapazität. Service Provider, die ihre Cloud-Services ausbauen möchten, erhalten mit HPs Infrastructure-as-a-Service-Angebot für Cloud-Backup eine Referenz-Architektur, die auch eine HP StoreOnce VSA umfasst. Diese bietet Flexibilität durch erweiterten Hypervisor-Support für Windows-Server mit Hyper-V und VMware vSphere. Sie unterstützt außerdem das HP StoreOnce Security Pack, das mit Funktionen für Verschlüsselung und sicherer Datenlöschung bei der Einhaltung von Governance- und Compliance-Vorschriften hilft.

StoreServ 7200 All-Flash Starter Kit: 50 Prozent niedrigere Kosten für All-Flash (8)

Das neue HP 3PAR StoreServ 7200 All-Flash Starter Kit stellt eine verbesserte Anwendungsleistung bereit bei einem Einstiegspreis von 35.000 Euro. Wie auch das größere HP 3PAR StoreServ 7450 All-Flash Array bietet es damit einen Preis von 2 US-Dollar pro genutztem Gigabyte Speicher. Das Einsteigermodell HP 7200 ist skalierbar von 7 TB bis auf 690 TB nutzbare Flash-Kapazität. Dafür werden die Hardware-unterstützten Softwarefunktionen 3PAR Thin Deduplication und Thin Clones eingesetzt (9).

HP 3PAR StoreServ unterstützt Nutzer dabei, die Flexibilität des Software Defined Datacenters voll auszuschöpfen. Die Lösung integriert sich mit Open Stack Cinder, die Verwaltung erfolgt als Teil einer konvergenten Infrastruktur über HP OneView. Die Zusammenarbeit mit VMware bei dessen geplanter VVols-Speicherarchitektur erhöht diese Flexibilität noch weiter. VVols ist derzeit verfügbar über das Beta-Programm von VMware vSphere und kann auf allen Modellen von HP 3PAR StoreServ Storage verwendet werden. Es ermöglicht die einfache, granulare Speicherkontrolle auf VM-Ebene, Disaster Recovery sowie Quality of Service. HP und VMware haben gemeinsam mehr als drei Jahre an der Definition, Entwicklung und Überprüfung der VVols-Spezifikationen gearbeitet. Dabei hat VMware HP 3PAR StoreServ als Referenzplattform für Fibre Channel eingesetzt, um die geplanten Funktionen zu testen.

“Das Software Defined Datacenter setzt Virtualisierungskonzepte wie Resource Pooling und Automatisierung bei allen Infrastruktur-Services vermehrt ein, so auch bei Speichern. Dadurch soll die Infrastruktur so kostengünstig und dynamisch werden wie virtualisierte Server“, sagt John Gilmartin, Vice President und General Manager, SDDC Suite Business Unit bei VMware. „HP ist ein wichtiger Partner von VMware beim Wandel hin zu externen Speicherlösungen. Die Technologie des HP 3PAR StoreServ sowie die Unterstützung bei der Entwicklung von Virtual Volumes waren dafür entscheidend.“

Preise und Verfügbarkeit

• Das HP 3PAR StoreServ 7200 All-Flash Starter Kit ist ab dem 29. September weltweit verfügbar. Preise beginnen bei 35.000 Euro.
• Der HP-3PAR-Support des geplanten VVOls-Features von VMware, zurzeit noch Teil des vSphere Beta, wird in die nächste Version des HP 3PAR Operating Systems integriert werden und Kunden mit einem laufenden Support-Vertrag kostenlos zur Verfügung stehen.
• Rückgewinnung von Speicherkapazitäten und VMware Multipathing-Funktionen für HP StoreVirtual Storage (inklusive HP StoreVirtual VSA) werden in einer künftigen Version des Betriebssystems HP LeftHand OS erhältlich sein. 
• Das HP OneView für VMware vCenter Plug-in ist kostenlos erhältlich. ´
• Das HP StoreFront Analytics Pack für VMware vCOPS ist jetzt erhältlich.
• Das HP StoreFront Manager for Microsoft Plug-in wird mit einem künftigen Release erhältlich sein.
• Die HP StoreOnce VSA mit 4TB Kapazität ist jetzt erhältlich.

Fußnoten

1. Quelle: Wikibon, „The Rise of Server SAN“. Stand: 2014.
2. Die Angaben basieren auf den folgenden Listenpreisen: 1.400 US-Dollar für die Software HP StoreOnce VSA mit einer 4 TB-Lizenz im Vergleich zur Data Domain DD160 von EMC mit einer Kapazität von ebenfalls 4 TB zu einem Preis von 10.000 US-Dollar.
3. Erwarteter Durchschnittspreis für kommerzielle Multi-Level-Cells (cMLCs) mit einer Kapazität von 480 GB. Das Starterpaket enthält acht cMLC-SSDs mit 480 GB, Betriebssystemsoftware, Virtual-Copy-Software, Reporting Suite und den auf drei Jahre angelegten Support HP-Proactive-Care-24. Die Preise können abweichen. 
4. Der Vergleich basiert auf den durchschnittlichen US-Verkaufspreisen für HP 3PAR StoreServ 7200 All-Flash Starter Kit, XtremeIO von EMC mit 5 TB Rohkapazität und Pure Storage FA-405 in der Einsteigerkonfiguration mit 2,75 TB Rohkapazität. 
5. Support von Linux Kernel-based Virtual Machine (KVM) ist derzeit im Rahmen von HP Helion OpenStack erhältlich.
6. Die Angaben basieren auf einem internen HP-Test. Der Vergleich bezieht sich auf die Bereitstellung von VSAs ohne HP OneView für VMware vCenter Plug-in und HP StoreFront Manager für Microsoft Plug-in.
7. Beruht auf einem HP-internen Vergleich. Eingesetzt wurde eine hundertprozentige Random-Read-Arbeitslast mit einer Blockgröße von 8k auf einem HP StoreVirtual 4335 Storage-Cluster mit 3 Knoten. Getestet wurde mit und ohne Multipathing-Funktion.
8. Die Angaben basieren auf einem internen Vergleich öffentlich zugänglicher wettbewerbsrelevanter Informationen, August 2014.
9. In der Berechnung der nutzbaren Speicherkapazität wurde ein Overhead von 25 Prozent und eine Verdichtungsrate im Verhältnis 4:1 mitberücksichtigt. 
10.Erwarteter Verkaufspreis (durchschnittliche Werte). US-Listenpreise wurden entsprechend gekennzeichnet. Tatsächliche Preise können abweichen.

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