Pressemitteilung: 07. Februar 2011
Themen: Outsourcing

HP-Studie: Banken verändern ihr Geschäftsmodell durch Business Process Outsourcing (BPO)

Deutsche Banken geben dem Ausbau des Geschäfts in neuen Märkten eine hohe Priorität

HP-Studie: Banken verändernihr Geschäftsmodell durch Business Process Outsourcing (BPO)

Deutsche Banken geben demAusbau des Geschäfts in neuen Märkten eine hohe Priorität

Frankfurt am Main, 7.Februar 2011 – Europas Banken setzen auf das Auslagern vonGeschäftsprozessen (Business Process Outsourcing, BPO), um ihrGeschäftsmodell zu verändern. Das ist das zentrale Ergebnis einerHP-Studie unter 180 IT-Verantwortlichen von Retail-Banken ausDeutschland, Skandinavien, Spanien, dem Vereinigten Königreich, denBenelux-Staaten und der Schweiz. Die Umfrage untersuchte aktuelleMarktanforderungen von Banken und deren Einsatzmöglichkeiten vonBPO. Demnach beabsichtigen 44 Prozent der Befragten, BPO alszentralen Hebel zur Veränderung ihres Geschäftsmodells einzusetzen.Alle befragten Banken haben bereits Erfahrungen mit der Auslagerungvon mindestens einem Geschäftsprozess gemacht. Die Studie stellteHP heute anlässlich der europäischen Fachkonferenz „HP FinancialServices Summit“ in Frankfurt am Main vor.

Die europäischen Bankensehen sich mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert:Die Mehrheit der befragten IT-Entscheider (91 Prozent) geben dabeidem Ausbau ihres Stammkundengeschäfts die höchste Priorität.Europaweit planen jedoch nur 16 Prozent der Banken, diesen Bereichmit Hilfe von Prozessauslagerungen zu optimieren. Ebenso haben dieSteigerung der Unternehmensagilität (88 Prozent) sowie dieOptimierung des Geschäftsmodells (76 Prozent) eine hoheBedeutung.

Eine im europäischenVergleich hohe Priorität sehen die deutschen Retail-Banken imAusbau ihrer Geschäftstätigkeit in den neuen Märkten derSchwellenländer.

Gerade deutsche Bankensetzen BPO unterschiedlich ein, haben jedoch auch differenzierteVorstellungen über dessen Nutzen und potentielle, neueGeschäftschancen:

- 20 Prozent der Befragtendeutscher Banken erwarten höhere Einnahmen durch BPO imBestandskundengeschäft. Damit sind ihre Erwartungen doppelt so hochwie die des europäischen Durchschnitts (10,6 Prozent).

- 40 Prozent der deutschenFinanzinstitute nutzen BPO für die Kreditkartenverwaltung. Dereuropäische Durchschnitt liegt hier bei 26 Prozent.

- 28 Prozent der deutschenBanken nutzen BPO für die Kreditkartenausgabe. Der europäischeDurchschnitt liegt bei 42 Prozent.

- Gefragt nach demgewünschten Wertschöpfungsbeitrag von BPO gaben die Führungskräfteder deutschen Finanzinstitute an, dass sie sich davon einekosteneffiziente Servicebereitstellung (40 Prozent) sowie eineRisikominimierung (36 Prozent) erhoffen.

Alle Befragten versprechensich von BPO eine Unterstützung bei der Konsolidierung, Zugang zuprozessorientierter Expertise und bereits bewährten Methoden („BestPractices“) sowie eine Umstellung der Kosten von einem Fixkosten-zu einem variablen, transaktionsbasierten Abrechnungsmodell.

„Laut dieser Studie sehenzwei Drittel der europäischen Banken BPO als Weg zu größererunternehmerischer Agilität, indem sie Kernprozesse neu ausrichten,vereinfachen und automatisieren“, erklärt Rachael Stormonth, SeniorVice President des Analystenhauses NelsonHall. „Das Auslagern vonausgewählten Geschäftsprozessen wird für Banken zum Treiber desWandels, um im Finanzsektor ihre Geschäftsmodelle grundlegend zuverändern.“

„Europäische Bankenverfolgen konsequent das Ziel, ihren Umsatz zu steigern, indem siedie Geschäftsbeziehungen zu ihren Bestandskunden ausbauen“, sagtIan Coventry, Director Worldwide Financial Process Management undBPO-Experte bei HP Enterprise Services. „Diese Banken wissenbereits, dass BPO die Agilität ihres Unternehmens verbessert, beigleichzeitiger Senkung der Kosten. Wir unterstützen Banken mitunserer Erfahrung in der Auslagerung von Geschäftsprozessen, um denKundenservice zu optimieren, das Cross- und Up-Selling zu steigernsowie neue Finanzprodukte schneller auf den Markt zu bringen.“

Über die Studie

Die Studie wurde vonNelsonHall, einem auf Geschäftsprozess-Outsourcing spezialisiertenAnalystenhaus, im Auftrag von HP erstellt. Ende 2010 befragteNelsonHall dazu 180 Führungskräfte von Privatkundenbanken inBenelux, Frankreich, Deutschland, Skandinavien, Spanien, derSchweiz und im Vereinigten Königreich. Während der Untersuchungwurde HP nicht als Auftraggeber genannt. Die Interviews warenspeziell auf bankspezifische Prozessdienstleistungen ausgerichtet.Die Untersuchung definiert BPO als Auslagerung vonGeschäftsfunktionen oder -prozessen und beinhaltete somitausdrücklich nicht das Outsourcing von IT-Dienstleistungen.

Das Positionspapier „Driveagility and growth in turbulent times“ von HP (Englisch) isterhältlich unter http://h20195.www2.hp.com/V2/GetPDF.aspx/4AA3-2082EEW.pdf


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